Die Ukraine macht Fortschritte bei der Produktion von Patriot-Abfangjägern
Präsident Wolodymyr Selenskyj traf sich in Kiew mit Führungskräften von Raytheon, dem amerikanischen Unternehmen, das Patriot-Luftverteidigungssysteme herstellt. Das Ziel: ein Projekt zur gemeinsamen Produktion von Abfangjägern durchzuführen, die für den Schutz des Landes vor russischen ballistischen Raketen unerlässlich sind.
Das Treffen fand Wochen nach der Ankündigung von Donald Trump statt, dass er der Ukraine eine Lizenz zur Herstellung der Patriots erteilen würde. Selenskyj versicherte, dass beide Parteien in ständigem Kontakt bleiben werden, um die Vereinbarung abzuschließen. Allerdings warnen Experten, dass die Produktion vor Ort mehrere Jahre dauern könnte.
Drohnenoffensive auf russischem Territorium
Während die Ukraine ihre Luftverteidigung stärkt, führt sie weiterhin einen Drohnenangriff gegen strategische Ziele innerhalb Russlands durch. In den letzten Tagen griffen sie Logistikzentren von Wildberries – dem größten Online-Händler des Landes – sowie eine Ölanlage und eine Militäranlage an, die mehr als tausend Kilometer von der Grenze entfernt liegen.
Die ukrainischen Behörden behaupten, dass diese Angriffe darauf abzielen, die logistischen und wirtschaftlichen Kapazitäten Russlands zu schwächen und die Auswirkungen des Konflikts auch auf feindliches Territorium zu übertragen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete seinerseits, es habe über Nacht 571 ukrainische Drohnen abgeschossen.
Der Krieg tritt in eine neue Phase ein, die von Militärtechnologie und Fernangriffen geprägt ist. Die Ukraine versucht, sich mit amerikanischer Unterstützung zu stärken, da Russland wegen Schäden an seiner strategischen Infrastruktur zunehmend unter Druck steht.




