Der ehemalige Präsident Vicente Fox Quesada und vier ehemalige Gouverneure der National Action Party (PAN) bildeten eine Verteidigungsfront für Ernesto Ruffo Appel, nachdem die Generalstaatsanwaltschaft (FGR) ihn wegen mutmaßlicher Verbrechen der organisierten Kriminalität und Steuerbetrugs angeklagt hatte.
Bei einer Pressekonferenz wurde Fox von den ehemaligen Gouverneuren Francisco Javier Ramírez Acuña und Alberto Cárdenas Jiménez aus Jalisco sowie Juan Carlos Romero Hicks und begleitet Miguel Márquez Márquez, aus Guanajuato. Sie forderten, dass das Gerichtsverfahren mit Transparenz und Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit durchgeführt werden müsse.
Fox erklärte, dass er „seine Hände ins Feuer lege“, um herauszufinden, wer der erste Oppositionsgouverneur in der modernen Geschichte Mexikos sei. Er versicherte, dass es der Verteidigung nicht um Privilegien geht, sondern vielmehr darum, sicherzustellen, dass seine verfassungsmäßigen Rechte während des Prozesses respektiert werden.
Der ehemalige Präsident stellte die erste Anhörung gegen Ruffo Appel in Frage und wies darauf hin, dass Zweifel an der Unparteilichkeit des Verfahrens bestünden. Er beharrte darauf, dass die Anschuldigungen einen politischen Hintergrund hätten und erinnerte daran, dass bereits früher über große Treibstoffschmuggelnetzwerke und Steuerbetrug berichtet worden sei.
Fox kritisierte die neue Justiz, die aus einer Volkswahl hervorgegangen sei und die er als ein Gremium ohne Unabhängigkeit beschrieb, um faire Prozesse zu gewährleisten. Die ehemaligen PAN-Gouverneure bestanden darauf, dass der Fall auf der Grundlage von Beweisen und nach den Grundsätzen der Rechtmäßigkeit und eines ordnungsgemäßen Verfahrens gelöst werden müsse.



