FDA-Berichterstattung und -Korrektur
Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) brachte zunächst eine Salatprobe von Taylor Fresh Foods, einem Unternehmen mit Niederlassungen in Guanajuato, mit einem Magen-Darm-Ausbruch in diesem Land in Verbindung. Tage später zog die Behörde es zurück: Das Ergebnis war falsch positiv. Der Fall sorgte für Verunsicherung im Exportsektor.
Reaktion mexikanischer Produzenten und Behörden
Angesichts der Anschuldigung analysierte der National Agri-Food Health, Safety and Quality Service (Senasica) 14 Salat- und Wasserproben aus den Anbaugebieten. Die Ergebnisse schlossen das Vorhandensein des Parasiten Cyclospora cayetanensis aus. Die am stärksten betroffenen Gebiete waren Guanajuato, Zacatecas, Puebla, Aguascalientes und Sonora, auf die sich ein großer Teil der Salatexporte in die Vereinigten Staaten konzentriert.
Vertreter des Agrar- und Ernährungssektors forderten eine Aufstockung des Budgets für Gesundheit und Sicherheit. Sie argumentieren, dass mehr Ressourcen erforderlich seien, um die Sicherheit von Exportprodukten zu gewährleisten und künftige Vorfälle zu verhindern, die das Vertrauen der Käufer schädigen.
Der Fall offenbart die Fragilität der Kontrollprozesse und die Abhängigkeit von externen Zertifizierungen. Die Hersteller sind zuversichtlich, dass die Berichtigung der FDA dazu beitragen wird, den Handel ohne weitere Verluste wiederherzustellen.




