China hat neue Handelsbeschränkungen gegen 14 europäische Unternehmen angekündigt. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf die Sanktionen, die die Europäische Union gegen chinesische Unternehmen wegen deren angeblicher indirekter Unterstützung Russlands im Ukraine-Konflikt verhängt hat. Die Spannungen zwischen Peking und Brüssel verschärfen sich über die Kontrolle von Gütern mit möglicher ziviler und militärischer Anwendung.
Das chinesische Handelsministerium berichtete, dass auf der Liste aufgeführte europäische Unternehmen keine Exporte von in China hergestellten Gütern mit doppeltem Verwendungszweck mehr erhalten können. Darüber hinaus ist es ausländischen Unternehmen untersagt, an diese Organisationen Produkte chinesischer Herkunft zu liefern, die sowohl für zivile als auch für militärische Aktivitäten verwendet werden können.
Unter den betroffenen Unternehmen sind Firmen aus der Tschechischen Republik, Italien, Deutschland und Frankreich. Sie widmen sich Branchen wie dem Fahrzeugbau, Elektromotoren und Drohnen. Peking versicherte, dass die Beschränkungen dem Schutz seiner Sicherheit und nationalen Interessen sowie der Einhaltung internationaler Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Nichtverbreitung dienen.




