Ein Spiel der Throne (aber mit mehr Chaos und weniger Drachen)
Der Präsident des Südsudans, Salva Kiir, hat gerade dem Oberbefehlshaber der Armee, Paul Nang, einen kosmischen Tritt verpasst und Dau Aturjong auf seinen Stuhl gesetzt. Die Gründe? Absolutes Mysterium, wie das Ende von Lost, das niemand verstand. Natürlich ist das Timing lehrbuchhaft: gerade dann, wenn das Land wie eine Episode von The Walking Dead aussieht (aber ohne Zombies, nur Milizen und politische Spannungen).
Auf einer Reise in die Emirate und zurück mit einer Überraschung
Kiir unterzeichnete das militärische Umbaudekret fast nach der Landung von seiner Tour durch die Vereinigten Arabischen Emirate (Inspiration im Golf oder einfache Steuerhinterziehung? Wer weiß). Das Merkwürdige ist, dass die Regierung schweigsamer bleibt als ein abgesagter Influencer. Unterdessen besitzt Aturjong, ein ehemaliger Rebellenkommandeur, der zum Politiker wurde (ja, wie die Marvel-Bösewichte, die am Ende Helden werden), nun die Schlüssel zur Armee. Denken Sie daran, all dies unter dem Dach des Friedensabkommens von 2018, das eher wie ein ewiges work in progress als wie ein echter Vertrag erscheint.
Als ob es kein Drama gäbe, veröffentlichte die UNMISS diese Woche einen Bericht, der selbst dem ruhigsten Menschen die Haare zu Berge stehen lassen würde: In drei Monaten wurden mehr als 700 Zivilisten getötet, der schlechteste Rekord seit fünf Jahren. Und das alles, während Kiir und sein Vize Riek Machar (der andere Ex-Rebell mit Protagonistenansprüchen) einander aus ihren Schützengräben mörderische Blicke zuwarfen. Oh, und Machar steht unter Hausarrest, weil er nach Angaben der Behörden die White Army unterstützt hat (was wie eine Indie-Band klingt, in Wirklichkeit aber eine gewalttätige Miliz ist). Spoiler: Er bestreitet es natürlich.
Die Verfassung erstreckte sich wie ein endloser Netflix-Film
Um den Cocktail abzurunden, beschloss Kiir im Jahr 2024, den politischen Übergang um zwei weitere Jahre zu verlängern (ja, wie jene Serien, die nicht wissen, wann sie enden sollen). Die internationale Gemeinschaft hat offensichtlich aufgeschrien: Das Friedensabkommen liegt immer noch auf Eis, die Wahlen sind ein Gespenst und das Land scheint in einer Spirale der Gewalt gefangen zu sein. Folge? Der Südsudan ist nun Schauplatz eines internen Kalten Krieges, in dem alle verlieren … außer vielleicht den neuen Militärführern.
Was nun? Wenn Sie politische Seifenopern mit einer Extraportion Chaos mögen, folgen Sie diesem Thread. Teilen Sie die Notiz und verpassen Sie nicht, wie diese geopolitische Reality-Show weitergeht. #SouthSudanOnFlames (wörtlich).
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