Die UN stellt sich gegen den Südsudan
Die Mission der Vereinten Nationen im Südsudan (UNMISS) ist gerade vorgetreten. Und es ist ein fester Schritt. Sie hat angekündigt, der Anordnung der Regierung, ihren Stützpunkt in Akobo, einer wichtigen Enklave der Opposition in der Nähe von Äthiopien, zu schließen, nicht Folge zu leisten.
Warum ist diese Grundlage so wichtig? Denn Zehntausende Menschen haben dort vor der Gewalt Zuflucht gesucht. Es ist eine letzte Bastion des Schutzes.
Priorität: Zivilisten, nicht Befehle
Die südsudanesische Armee hatte Friedenstruppen, humanitäre Organisationen und Zivilisten aufgefordert, Akobo zu evakuieren. Der Grund: ein bevorstehender Militärangriff. Aber die UN hat nein gesagt.
„Unsere Priorität ist es, die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten, und wir werden weiterhin eine schützende Präsenz in der Stadt bieten“, sagte die Mission.
Die Botschaft ist klar. Sie warnten, dass jeder Militäreinsatz in der Region die Zivilbevölkerung ernsthaft gefährden würde. Darüber hinaus erinnerten sie an etwas Grundlegendes: Der Schutz ihres Personals muss stets respektiert werden.
Diese Entscheidung kommt nicht von ungefähr. Seit Dezember letzten Jahres erlebt der Südsudan nach dem Scheitern des fragilen Friedensabkommens von 2018 eine gefährliche Eskalation. Die Zyklen der Gewalt wiederholen sich, und dieses Mal scheint die internationale Gemeinschaft entschlossen zu sein, sich nicht zurückzuziehen und diejenigen, die es am meisten brauchen, ihrem Schicksal zu überlassen.




