Die Financial Intelligence Unit (UIF) hat die Bankkonten des ehemaligen Gouverneurs von Baja California Ernesto Ruffo Appel eingefroren. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen eines Gerichtsverfahrens wegen angeblichen Treibstoffschmuggels. Die Informationen wurden von seiner Tochter Verónica Ruffo verbreitet, die darauf hinwies, dass der ehemalige Präsident auf der Liste der gesperrten Personen des Ministeriums für Finanzen und öffentliche Kredite (SHCP) stehe.
Verónica Ruffo erklärte, dass die Generalstaatsanwaltschaft (FGR) das Recht ihres Vaters auf Verteidigung eingeschränkt habe. Er erklärte, dass ihnen an diesem Mittwoch der Zugang zu einem Lagerhaus der Firma Ingemar in Mexiko-Stadt verweigert wurde. Dort suchten sie nach Dokumenten, die ihrer Meinung nach für den Fall relevant seien. Er versicherte, dass Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft den Zutritt zum Grundstück verhindert hätten, was die Ausarbeitung einer rechtlichen Strategie erschwere.
Die Tochter des ehemaligen Präsidenten berichtete außerdem, dass sie zur US-Botschaft in Mexiko gegangen sei. Er prangerte an, was er als politische Verfolgung seines Vaters bezeichnet. Darüber hinaus wird angestrebt, dass Menschenrechtsgremien den Fall zur Kenntnis nehmen und den angeblichen Unregelmäßigkeiten nachgehen.
Ernesto Ruffo Appel seinerseits erscheint weiterhin vor einem Kontrollrichter. Die Justizbehörde wird ihre Rechtslage im Verfahren wegen angeblichen Treibstoffschmuggels klären. Bisher haben die Bundesbehörden zu den Vorwürfen der Familie des ehemaligen Gouverneurs noch nicht öffentlich Stellung genommen.




