Die zentralen Themen des Treffens
Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer traf sich in Washington mit dem mexikanischen Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard. Ziel war es, den bilateralen Handel, das US-Defizit mit Mexiko und mögliche Änderungen bei der nächsten Überprüfung des T-MEC zu analysieren.
Greer erklärte, dass beide Parteien sich über die Notwendigkeit einer größeren Handelsbilanz einig seien. Eine Priorität für Washington besteht darin, Defizite abzubauen und regionale Lieferketten zu stärken, um unabhängiger von Asien zu werden.
Der Chef des USTR schlug vor, die Ursprungsregeln des Abkommens zu verschärfen. Die Idee dahinter ist, dass in die USA exportierte Produkte mehr in der Region hergestellte Komponenten, insbesondere amerikanischer Herkunft, enthalten. Dies würde verhindern, dass Güter mit hoher Beteiligung aus Drittstaaten Vorteile aus dem Abkommen erhalten.
Das Treffen fand inmitten amerikanischer Untersuchungen zu möglichen Zwangsarbeitspraktiken in Mexiko und Kanada statt. Diese Untersuchungen könnten zur Anwendung von Zöllen führen. Greer wies darauf hin, dass beide Regierungen strenge Vorschriften benötigen, um die Einfuhr von unter diesen Bedingungen hergestellten Waren zu verhindern.
Das Treffen ist Teil der Vorbereitungen für die Überprüfung des T-MEC, die für den 20. Juli in Mexiko-Stadt geplant ist. Die Vereinbarung bleibt bis 2036 in Kraft und wird jährlich überprüft. Washington und Mexiko versuchen, Anpassungen festzulegen, um die wirtschaftliche Integration Nordamerikas zu stärken.




