Informelle Momente beim G7-Gipfel
Beim G7-Gipfel in Evian-les-Bains ging es nicht nur um große globale Herausforderungen wie Handel, Sicherheit und internationale Konflikte. Offene Mikrofone fingen die entspanntere Seite der Weltführer ein.
Donald Trump kam zu spät an den Arbeitstisch, wo es um die Weltwirtschaft und die Handelsspannungen mit China ging. Scherzhaft rief er aus:
„Ich bin der Boss!“
Das Gelächter unter den Führungskräften ließ nicht lange auf sich warten.
Eine weitere Episode erregte Aufmerksamkeit: Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni gab bekannt, dass sie seit dem 1. Mai mit dem Rauchen aufgehört hatte. Die Nachricht löste bei seinen Amtskollegen Glückwünsche und Witze aus, die sogar nach Methoden fragten, wie man mit dem Rauchen aufhören könne.
Die entspannte Atmosphäre ermöglichte Gespräche über Sport. Die Fußball-Weltmeisterschaft, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, wurde ebenso erwähnt wie die Champions League. An den Gesprächen nahmen Emmanuel Macron, Keir Starmer und Trump selbst teil.
Einer der am meisten diskutierten Momente war Trumps kryptische Anspielung auf Grönland während eines privaten Gesprächs. Darüber hinaus fanden diplomatische Geschenkaustausche statt: ein deutsches Fußballtrikot und personalisierte Fahrräder, die einem hochrangigen politischen Gipfel eine symbolische und leichte Note verliehen.




