Positive Fortschritte im Kampf gegen Ebola
Einem 16 Monate alten Baby und seiner Mutter ist es im Osten der Demokratischen Republik Kongo gelungen, Ebola zu besiegen. Beide verließen zusammen mit fünf weiteren Menschen, die ebenfalls die Krankheit besiegt hatten, das Rwampara-Behandlungszentrum in der Nähe von Bunia. Dies ist eine der wenigen ermutigenden Entwicklungen während des aktuellen Ausbruchs.
Die Mutter sagte, sie habe ihren Sohn Ende Mai ins medizinische Zentrum gebracht. Der kleine Junge hatte Blutungen aus Mund und Nase und hatte Schwierigkeiten, sich zu bewegen. Spezialisten bestätigten durch einen PCR-Test, dass er mit dem Ebola-Virus infiziert war und rechtzeitig behandelt wurde.
Zahlen und Herausforderungen des Ausbruchs
Das kongolesische Gesundheitsministerium meldet 837 bestätigte Fälle, darunter 196 Todesfälle. Seit der offiziellen Ausrufung des Ausbruchs Mitte Mai sind mindestens 49 Menschen genesen. Die Behörden warnen jedoch, dass die tatsächliche Zahl der Infektionen höher sein könnte.
Die Situation hält internationale Gesundheitsorganisationen in Alarmbereitschaft. Der Direktor der Africa Centers for Disease Control and Prevention warnte, dass dieser Ausbruch der schlimmste aller Zeiten werden könnte, wenn er nicht eingedämmt wird. Für das Bundibugyo-Virus, eine seltene Variante, gibt es weder einen Impfstoff noch eine zugelassene Behandlung.
Der Kampf gegen die Krankheit wird durch Gewalt und Vertreibung in der Provinz Ituri, wo sich die meisten Fälle konzentrieren, erschwert. Tausende Menschen sind aufgrund des Konflikts aus ihren Häusern geflohen, was die Rückverfolgung von Kontaktpersonen und die medizinische Versorgung in abgelegenen Gemeinden erschwert.




