Die Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Sieben (G7) haben das von US-Präsident Donald Trump geförderte vorläufige Abkommen mit dem Iran unterstützt. Ziel des Pakts ist es, die Straße von Hormus wieder zu öffnen und eine Deeskalation des regionalen Konflikts herbeizuführen.
Die Ankündigung erfolgte am Ende des dreitägigen Gipfels im französischen Evian-les-Bains. Dort wurden auch die Weltwirtschaft, die internationale Sicherheit und andere vorrangige Themen besprochen.
Einstimmige Unterstützung für den Pakt
Der französische Präsident Emmanuel Macron nannte die Vereinbarung eine „sehr gute Vereinbarung“. Er wies darauf hin, dass die G7-Verbündeten es unterstützen, weil es eine äußerst instabile Situation, die sich stark auf die Weltwirtschaft ausgewirkt hat, verringern könnte. Trump seinerseits bezeichnete es als „historisch“ und versicherte, dass seine Amtskollegen es mit Begeisterung aufgenommen hätten.
Wie auf dem Gipfel berichtet, sieht das Abkommen vor, dass die Vereinigten Staaten die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran sowohl auf nationaler Ebene als auch in den Vereinten Nationen fördern werden, solange eine endgültige Einigung über das iranische Atomprogramm erzielt wird. Die formelle Unterzeichnung ist für die nächsten Tage in der Schweiz geplant.
Die Ukraine und der Nahe Osten auf der Tagesordnung
Neben der Iran-Frage befassten sich die G7-Staats- und Regierungschefs auch mit der Lage im Nahen Osten, insbesondere mit dem Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon. Sie bekräftigten die Notwendigkeit, die territoriale Integrität des Libanon zu gewährleisten.
Sie brachten auch ihre Unterstützung für die Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland zum Ausdruck. Sie einigten sich darauf, die Sanktionen und die militärische Unterstützung, insbesondere im Bereich der Luftverteidigung, zu verstärken.
Andere Vereinbarungen und bilaterale Treffen
Auf dem Gipfel standen Diskussionen über Welthandel, Migration und die Bekämpfung der organisierten Kriminalität. Es fanden hochrangige bilaterale Treffen statt. Trump hob die Fortschritte bei den Handelsverhandlungen mit Indien hervor und traf sich mit verschiedenen Staats- und Regierungschefs.
Der Abschluss des Gipfels war geprägt von diplomatischen Vereinbarungen sowie kontroversen Stellungnahmen und informellen Momenten.




