Nutzer von Kombi-ÖPNV-Verkehrsmitteln äußerten sich verärgert über die jüngste Erhöhung des Fahrpreises, der im allgemeinen Tarif von 7 auf 12 Pesos anstieg, eine Anpassung, die – wie sie sagen – seit Montagmorgen ohne Vorankündigung auf verschiedenen Strecken in der Hauptstadt Veracruz in Kraft trat.
Bei einer Umfrage unter Fahrgästen wies ein Nutzer, der täglich vom Stadtteil San Bruno in die Innenstadt fährt, darauf hin, dass der Anstieg zu hoch sei und die Nutzer dieses Dienstes überraschte. „Es ist falsch, aber dafür müssen wir bezahlen“, sagte er und bedauerte, dass es keine vorherige Ankündigung seitens der Händler oder der Behörden gegeben habe.
Den gesammelten Zeugenaussagen zufolge wurde der neue Tarif auf 12 Pesos für das allgemeine Ticket festgelegt, während der Vorzugspreis für Studenten und Senioren bei 7 Pesos bleibt, sofern sie den entsprechenden Ausweis vorlegen.
Service-Fahrer räumten ein, dass die Anpassung bei den Nutzern gemischte Meinungen hervorgerufen habe. Antonio Mendoza, Betreiber der Route 1, bekannt als blaue Route, erklärte, dass einige Passagiere die Erhöhung zwar für gerechtfertigt halten, andere jedoch versichern, dass die Änderung direkte Auswirkungen auf ihre Wirtschaft habe.
Der Betreiber wies darauf hin, dass die Änderung des Tarifs nach etwa 14 Jahren ohne Erhöhung eintritt, ein ähnlicher Zeitraum wie im städtischen Verkehr. „Einige sagen, es sei in Ordnung, andere sagen, es betreffe sie, weil der Sprung sehr groß sei, von 7 auf 12 Pesos“, kommentierte er.
Ebenso wies er darauf hin, dass die Kombis in der Vergangenheit im Vergleich zu Stadt-Lkw höhere Kosten verursacht hätten, eine Situation, die jetzt bei der Vorzugsgebühr gleich sei. Er stellte jedoch klar, dass man bisher keine Informationen über mögliche Anpassungen während der Urlaubszeit erhalten habe.
Die Erhöhung hat bei den Nutzern Erwartungen geweckt, die auf eine offizielle Stellungnahme der öffentlichen Verkehrsbehörden warten, um zu klären, ob die Erhöhung ordnungsgemäß genehmigt ist und unter welchen Bedingungen sie allgemein auf den verschiedenen Strecken in der Landeshauptstadt angewendet wird.




