Die Kunst, Verantwortung zu vermeiden (und der Alkoholtest)
Ah, die klassische Kombination: Politiker, Alkohol und ein Hauch von gesetzgeberischer Immunität. In einem Video, das bereits schneller kursiert als der Klatsch bei einem Familientreffen, spielte die stellvertretende Senatorin Nathaly Viridiana Chávez García die Hauptrolle in einer Episode, die Trunkenheit, Privilegien und ein Drehbuch würdig einer Reality-Show vermischt. Die Einstellung? Ein Alkoholtester in Oaxaca, denn nichts sagt mehr über „vorbildlicher Beamter“ aus als das Umgehen von Verkehrskontrollen nach dem Anstoßen bei einer Erstkommunionsfeier (ja, Sie haben richtig gelesen: Kommunion).
„Ich bin Senator … na ja, fast“
Zwischen Geschwätz und der Sicherheit, die nur durch exzessiven Alkoholkonsum (oder politisches Amt) entsteht, beanspruchte Chávez García seine Jurisdiktion wie einen magischen Schutzschild. „Ob es Ihnen gefällt oder nicht, wir sind Senatoren“, erklärte sie, obwohl sie technisch gesehen eine Stellvertreterin ist – ein unbedeutendes Detail, wenn Ego und Alkohol herrschen. Dann kam das Juwel: „Sie können die Fahrzeuge von Senatoren nicht durchsuchen“, denn natürlich gelten Verkehrsgesetze nur für Sterbliche ohne parlamentarische Immunität.
Das Ironischste daran: Die Party, auf der sie sich auf diesen Gipfel-Moment „vorbereiteten“, wurde von der Moreno-Abgeordneten Daniela Taurino organisiert, die angeblich mit gutem Beispiel vorangehen sollte. Aber wer braucht Beständigkeit, wenn man politischen Einfluss hat?
Nach Angaben von Zeugen (und dem Video) beschlossen die Verkehrsbeamten, sie nicht anzuhalten. Vielleicht aus Angst vor der gesetzgebenden Gewalt, vielleicht aus Mitleid anderer Menschen. Die Wahrheit ist, dass die Straflosigkeit wieder einmal im Rhythmus der Straflosigkeit tanzte.
Moralisch? Wenn Sie trinken wollen, tun Sie es ohne Gerichtsbarkeit. Oder noch besser: Rufen Sie ein Taxi. Auf diese Weise vermeiden Sie, zum Meme des Tages und zum Symbol für alles zu werden, was in der politischen Klasse falsch läuft.
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