Historische Aufzeichnungen in London
Der Brite Josh Kerr hat am Samstag seinen Namen in die Leichtathletik-Geschichte geschrieben. Bei einem Diamond-League-Treffen in London lief er 3 Minuten und 42,66 Sekunden auf der Meile.
Damit übertraf er die Marke von 3:43,13, die der Marokkaner Hicham El Guerrouj 1999 in Rom aufgestellt hatte. Ein Rekord, der 27 Jahre lang unschlagbar schien.
Kerr, 28, aus Edinburgh, feierte mit einer Ehrenrunde im Londoner Stadion. Analysten zufolge war der Läufer maßgeblich an der Wiederbelebung des Dramas bei den Mittelstreckenrennen beteiligt.
Seine Zeit stellt eine Verbesserung um fast eine halbe Sekunde gegenüber der vorherigen Marke dar. El Guerrouj, der als einer der besten Mittelstreckenläufer der Geschichte gilt, hielt den Rekord seit Ende der 90er Jahre.
Der Test war Teil der Diamond League, der höchsten Kategorie der Weltleichtathletik. Kerrs Leistung weckt das Interesse an einer klassischen Distanz, die in den letzten Jahren nur wenige Marken gesehen hat.
Sein Können hatte der Schotte bereits mit dem Gewinn der Silbermedaille über 1500 Meter bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020 und der Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft 2023 in Budapest unter Beweis gestellt.
Mit diesem Erfolg positioniert sich Kerr als einer der größten Namen der Saison und steigert die Erwartungen für kommende internationale Events.




