Die Regierung von Panama hat den Prozess zum Erwerb von 41 % der Anteile von Petroterminal de Panama (PTP) eingeleitet, die noch immer dem amerikanischen Konzern NIC Holding Corp. gehören. Durch die Operation erhält der Staat die volle Kontrolle über das Unternehmen, das Eigentümer der wichtigsten Trans-Isthmus-Ölpipeline des Landes ist.
Ohne Finanzmittel
Der Kauf wird aus den eigenen Cashflows von Petroterminal finanziert. Somit werden keine Mittel aus der Staatskasse in Anspruch genommen und auch die Staatsverschuldung wird nicht steigen. Die Behörden gaben weder den Betrag noch den Zeitplan bekannt.
Eine Schlüsselinfrastruktur
Petroterminal betreibt eine 131 Kilometer lange Pipeline, die Chiriquí Grande (Karibik) mit Charco Azul (Pazifik) verbindet. Es ermöglicht den Transport von Kohlenwasserstoffen zwischen beiden Ozeanen, ohne den Panamakanal zu nutzen.
Strategische Auswirkungen
Die Regierung versicherte, dass die Übernahme Panama als regionales Logistik- und Energiezentrum stärken werde. Dadurch wird die Kontinuität des Betriebs gewährleistet, Arbeitsplätze erhalten und die Fähigkeit des Landes zur Entwicklung des Sektors gestärkt.




