Präsidentin Claudia Sheinbaum legte einen offiziellen Bericht über die Gefangennahme von Ismael „El Mayo“ Zambada vor. Die Maßnahme reagiert auf journalistische Versionen, die das FBI mit der Operation in Verbindung bringen.
Die Widersprüche mit den Vereinigten Staaten
Die Innenministerin Rosa Icela Rodríguez wies auf Widersprüche zwischen Aussagen des ehemaligen Botschafters Ken Salazar und einem Bericht vom Juli 2026 hin. Dieser Text bringt die US-Behörde mit dem Flugzeug in Verbindung, das Zambada transportierte. Rodríguez warnte, dass eine einseitige Intervention gegen die Verfassung und das nationale Sicherheitsgesetz verstoßen würde.
Die Spezialisten Abraham Serrano und Raúl Guillermo Benítez erklärten, dass das FBI in Mexiko legal über Büros in der Botschaft und in den Konsulaten operiere. Sie arbeiten regelmäßig mit der FGR und dem SSPC zusammen.
Sie stellten jedoch fest, dass die Behörden häufig unauffällige Agenten einsetzen, um ihre Interessen zu schützen. Dies könnte die jüngste Operation erklären. Sie erinnerten an Vorgeschichten wie die Entlassung des Arztes Álvarez Machain im Fall Camarena und den Tod von CIA-Agenten in Chihuahua.
Mögliche Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen
Trotz diplomatischer Beschwerden über eine mögliche Verletzung der nationalen Souveränität waren sich beide Experten einig, dass der Vorfall das Verhältnis zu den USA voraussichtlich nicht wesentlich verschlechtern wird. Sie gaben an, dass die Differenzen auf diplomatischem Weg gelöst werden. Sie warnten jedoch, dass Washington ohne eine stärkere bilaterale Koordinierung einseitige Maßnahmen unter dem Argument des Schutzes seiner nationalen Sicherheit beibehalten könnte.




