Der niederländische Fußballverband (KNVB) bestätigte den Tod des 38-jährigen Schiedsrichters Rob Dieperink, dessen Leiche auf einer öffentlichen Straße in der Nähe seines Hauses gefunden wurde. Die FIFA hatte erwogen, den Pfeifer bei der Weltmeisterschaft 2026 zu pfeifen, wurde aber nach einer Untersuchung im Vereinigten Königreich ausgeschlossen.
Die Ermittlungen, die seine Karriere beendeten
Dieperink stand auf der ersten Liste der Schiedsrichter für die Weltmeisterschaft. Sein Name wurde jedoch zurückgezogen, nachdem gegen ihn ein Verfahren wegen einer Beschwerde wegen angeblich unangemessenen Verhaltens gegenüber einem Minderjährigen vor einem Conference-League-Spiel zwischen Crystal Palace und Fiorentina eröffnet wurde.
Die britischen Behörden kamen zu dem Schluss, dass die Beweise nicht ausreichten, und wiesen den Fall ab. Trotzdem behielt die FIFA ihren Ausschluss vom Turnier bei. Dieperink selbst erklärte gegenüber der Zeitung De Telegraaf:
„Ich bin sehr traurig darüber, dass ich zu Unrecht beschuldigt wurde. Ich habe bei den polizeilichen Ermittlungen uneingeschränkt kooperiert und war völlig transparent.“
Nach seinem Abgang ernannte die FIFA den Franzosen Willy Delajod zu seinem Nachfolger. Delajod gehörte zum Schiedsrichterteam des Achtelfinalspiels zwischen Argentinien und Ägypten.
Reaktionen und Schmerzen in den Niederlanden
Der KNVB gab eine Erklärung heraus, in der er seinen Schock zum Ausdruck brachte:
„Wir sind zutiefst traurig über den Tod des Schiedsrichters Rob Dieperink. Die Schiedsgerichtsbarkeit verliert einen hochgeschätzten Richter mit internationaler Erfahrung, aber vor allem einen hervorragenden und engagierten Kollegen.“
Die niederländischen Behörden untersuchen die Umstände des Todes. Bisher gibt es keine offiziellen Angaben zur Todesursache.




