Die staatliche Unterstützung für Pemex bleibt bestehen, aber die betrieblichen Herausforderungen nehmen zu
Moody’s Ratings geht davon aus, dass die Unterstützung der Bundesregierung für Pemex während der sechsjährigen Amtszeit von Claudia Sheinbaum fortgesetzt wird. Er warnt jedoch davor, dass der Finanzbedarf des Ölkonzerns aufgrund seines schwachen Cashflows und operativen Problemen mindestens bis 2028 hoch bleiben werde.
Vor welchen Herausforderungen steht Pemex?
Die Ratingagentur weist darauf hin, dass nach der Zuführung von mehr als 40 Milliarden Dollar im Jahr 2025 im Budget für 2026 rund 14 Milliarden Dollar zur Abdeckung kurzfristiger Laufzeiten vorgesehen seien. Hinzu kommen die Unterstützung von Entwicklungsbanken wie Banobras und die jüngste Rentenreform, die die Arbeitsbelastung schrittweise reduzieren wird. Trotzdem schätzt Moody’s, dass Pemex zwischen 2026 und 2028 durchschnittliche Investitionen von 11 Milliarden Dollar pro Jahr erfordern wird.
Betriebliche Leistung, der Hauptdruck
Nach Angaben der Agentur ist die operative Leistung der Hauptdruck auf die Kreditwürdigkeit. Etwa 80 % der Produktion stammen aus ausgereiften Feldern wie Maloob und Zaap, mit hohen natürlichen Rückgangsraten. Obwohl sich die Produktion im ersten Quartal 2026 bei 1,65 Millionen Barrel pro Tag stabilisierte, ist dies eine Reaktion auf Verbesserungen bei der Ausführung und nicht auf eine strukturelle Änderung.
Veredelung und Preiskontrolle
Das Raffineriegeschäft unterliegt Einschränkungen, die seine Rentabilität einschränken, da der Inlandsmarkt Vorrang hat und die Exporte reduziert werden. Inländische Preiskontrollen durch Subventionen von bis zu 4,6 Pesos pro Liter für Diesel hindern Pemex daran, von der internationalen Erholung des Rohöls zu profitieren. Daher wird das Unternehmen weiterhin auf den Zugang zu den Finanzmärkten angewiesen sein, um seine Schulden zu refinanzieren.




