Lebenszeichen unter den Trümmern
Die mexikanische Organisation Topos Azteca bestätigte, dass sie in Venezuela bleiben werde, um die Suche nach möglichen Überlebenden der Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 vom 24. Juni fortzusetzen. Die Gruppe geht davon aus, dass es immer noch Anzeichen für eingeschlossene Menschen gibt.
Héctor Méndez, bekannt als „El Topo Mayor“, erklärte, dass sich die Operationen auf die Gemeinde Chacao in Caracas konzentrieren. Spezialisierte Teams entdeckten zwischen den eingestürzten Gebäuden thermische Signale, die Menschen oder Tieren entsprechen könnten.
„Ich bin weder eingeschlafen, noch bin ich ein Tourist. Wir zeigen Solidarität mit den Menschen in Venezuela“, sagte Méndez.
Der Führer erinnerte daran, dass bei früheren Katastrophen, wie dem Erdbeben in Türkiye im Jahr 2023, Lebensrettungen bis zu 17 Tage nach dem Erdbeben erreicht wurden. Aus diesem Grund versicherte er, dass man die Mission nicht aufgeben werde, solange es Möglichkeiten gebe, Überlebende ausfindig zu machen.
Simultanbrigaden mit spezialisierter Technologie
In einer Erklärung berichtete Topos Azteca, dass eine weitere seiner Brigaden an verschiedenen Fronten desselben Grundstücks arbeitet. Mithilfe von Wärmebildkameras, Hundepaaren und technischer Ausrüstung überprüfen sie jeden Raum und erweitern die Möglichkeiten, Opfer zu finden.
Die Organisation ist weiterhin bestrebt, die Arbeit fortzusetzen, bis alle Möglichkeiten, Menschen lebend zu finden, ausgeschöpft sind.




