Der „Mole Mayor“ aus Caracas
Der mexikanische Retter Héctor Méndez, bekannt als „Major Mole“, beschrieb die Situation in Venezuela nach den jüngsten Erdbeben als „furchtbar“. In einem Interview verglich er die Auswirkungen mit den Erdbeben in der Türkei im Jahr 2023.
„Das Ausmaß der Katastrophe hat in einigen Gebieten die lokale Reaktionskapazität überschritten.“
Méndez koordiniert drei Azteca Topos-Teams, die in kritischen Gebieten eingesetzt werden: Palos Grandes (Gemeinde Chacao), La Guaira und Playa Los Cocos. In Palos Grandes stürzten Gebäude mit mehr als zehn Stockwerken ein; Retter haben mindestens 20 Überreste von Verstorbenen geborgen.
Internationale Hilfe unterwegs
Brigaden aus Brasilien, Panama, Argentinien und den Vereinigten Staaten beteiligen sich an den Suchbemühungen. Méndez, der über mehr als vier Jahrzehnte Erfahrung in mehr als 30 Ländern verfügt, erinnerte an seine Arbeit beim Erdbeben 1985 in Mexiko-Stadt und bei früheren Notfällen in Venezuela.
Vorläufige Berichte deuten auf mehr als 1.700 Todesopfer und etwa 3.000 Verletzte nach den Erdbeben vom 24. Juni hin. Teams beseitigen weiterhin Trümmer auf der Suche nach Überlebenden in verschiedenen Regionen des Landes.
Via: The Local Voice




