Nach den beiden am Mittwoch aufgezeichneten Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 gehen die Rettungsbemühungen in Venezuela weiter. Zwischen der Verwüstung und der Zunahme der Opfer keimt Hoffnung auf allen Vieren.
Ein Retter mit einer Geschichte der Verbesserung
„Tsunami“, ein neunjähriger Border Collie, ist für die Venezolaner zum Symbol der Hoffnung geworden. Sein außergewöhnlicher Geruchssinn ermöglichte es, eine lebende Person in den Trümmern zu lokalisieren.
Seine Vergangenheit war jedoch anders. Tsunami wurde von der Association for the Defense of Animals (Aproa) gerettet, als er noch ein Welpe war, nachdem er misshandelt und ausgesetzt worden war. Der Verein kontaktierte Jorge Beens, den Gründer des Canine Disaster Intervention Team Training Center (K-Sar Ecid), um dessen Potenzial zu bewerten.
Beens adoptierte Tsunami, der eine strenge Spezialausbildung absolvierte und als Suchhund zertifiziert wurde. Zusätzlich zu seiner Arbeit bei Tierrettungen ist er zum Sprecher für Tierrechte in Venezuela geworden.
Internationale Karriere
Tsunami hat an Rettungsmissionen in Syrien, der Türkei und jetzt Venezuela teilgenommen. Seine aktive Arbeit bei der Suche nach Menschen unter Trümmern hat Tausende von Menschen in sozialen Netzwerken berührt.
Während Notfallteams ihre Suchbemühungen fortsetzen, erinnert uns die Geschichte dieses Rettungshundes daran, dass Solidarität und gemeinsame Anstrengungen auch in einer Tragödie einen Unterschied machen können.




