Mit Siegen im Freiwasserschwimmen, Rudern, Sportschießen und Eiskunstlauf festigte Mexiko am Sonntag seinen ersten Platz bei den Zentralamerika- und Karibikspielen 2026.
Der große Schlag der mexikanischen Delegation ereignete sich am Strand von Sans Soucí. Paulo Strehlke und Dalia Moreno gewannen die Goldmedaillen bei den 3-Kilometer-Freiwasserrennen.
Melissa Márquez und Aylin Ibarra (Doppelpaar kurze Reihen), Luis Gallardo (Tontaubenschießen) und Valentina Loma (Eiskunstlauf-Kürwettbewerb) kletterten ebenfalls ganz oben auf das Podium.
Aktualisierte Medaillentabelle
Am Ende des Sonntags hatte Mexiko 16 Mal Gold, 15 Mal Silber und 12 Mal Bronze (insgesamt 43), deutlich vor Kolumbien (6-8-5, 19) und Kuba (6-2-6, 14). Venezuela liegt mit 4-5-8 auf dem vierten Platz und die Dominikanische Republik mit 3-2-8 auf dem fünften Platz.
Der emotionale Tag
Für die emotionale Note sorgte der venezolanische Judoka Anriquelis Barrios, der Gold in der Klasse bis 63 kg gewann, indem er im Endkampf die mexikanische Olympiazweite Prisca Awiti besiegte. Barrios gewann durch Ippon.
„Dieser Sieg gilt euch allen, all diesen Kindern, allen betroffenen Menschen. Mögen Sie ein wenig Glück empfinden“, sagte Barrios und widmete seinen Sieg den Opfern der beiden Erdbeben, die Venezuela am 24. Juni heimsuchten.
Awiti erkannte das Wettbewerbsniveau der Region:
„Ich bin ein wenig traurig, aber auch stolz, das Finale erreicht zu haben. Natürlich wäre ich mit Gold zufriedener gewesen, aber meine Kategorie hat immer ein hohes Niveau. Das ist Sport, manchmal gewinnt man und heute musste ich verlieren; wir müssen weitermachen.“
Mexiko behält einen komfortablen Vorsprung im Medaillenspiegel, wobei Kolumbien und Kuba die nächsten Verfolger sind. Der Wettbewerb wird in den kommenden Tagen fortgesetzt.




