Paola Núñez vergisst nie ihre Wurzeln. Die Schauspielerin, bekannt für ihre Rolle im Film „Bad Boys“, erkennt, dass ihre Zeit in Seifenopern das Sprungbrett für ihre internationale Karriere war.
„Wir können das Geschlecht nicht abwerten, weil es Teil von uns ist und überall auf der Welt existiert“, sagt er.
Nach mehreren Projekten in den USA vermisste er das mexikanische Fernsehen. Ihre Barbie-Figur in „Amor en custodia“ prägte sie. „Dass ich in einer so beliebten Seifenoper mitgewirkt habe, macht mich dankbar“, sagt sie.
Ein 20-jähriges Geheimnis
Netflix hat The Other Father uraufgeführt, eine Serie, die der gebürtige Tijuanaer als Melodram mit einem anderen Ton definiert. Die Geschichte handelt von Macarena (Silvia Navarro), deren Tochter (Azul Guaita) eine Nierentransplantation benötigt. Durch Tests findet sie heraus, dass ihr Ehemann (Manolo Cardona) nicht der leibliche Vater ist.
Núñez spielt Yolanda Martínez, eine kontrollierende Mutter. „Alle Charaktere haben Fehler, eine dunkle Vergangenheit. Das macht sie interessanter“, erklärt er.
Wiedersehen am Set
Was sie überzeugte, war die Zusammenarbeit mit Silvia Navarro. Sie lernten zusammen bei CEFAT von TV Azteca, hatten aber noch nie eine gemeinsame Szene. „Als sie bestätigten, dass es Silvia war, rief ich sie an, um sicherzugehen. Es war köstlich, mit ihr zu arbeiten“, gesteht er.
Ihre Figur Yolanda liebt aus Mangel und Angst. Núñez reflektiert: „Ich bin keine Mutter, aber ich habe eine; wir hatten Höhen und Tiefen. Ich finde die Mutter-Tochter-Beziehung faszinierend.“




