Mexiko brauchte nicht lange, um seine Stärke bei den Zentralamerika- und Karibikspielen unter Beweis zu stellen. Am ersten Wettkampftag, der am Samstag stattfand, gewann die mexikanische Delegation sieben Goldmedaillen und belegte mit insgesamt 18 Medaillen den ersten Platz im Medaillenspiegel. Kuba (4 Goldmedaillen, insgesamt 8) und Venezuela (2 Goldmedaillen, insgesamt 6) belegten den zweiten bzw. dritten Platz.
Exzellenz im Bogenschießen
Die Teams im Recurve-Bogenschießen steuerten zwei Goldmedaillen bei. Bei den Frauen besiegten Ana Paula Vázquez, Ángela Ruiz und Alejandra Valencia – zweifache olympische Bronzemedaillengewinnerin – Kolumbien mit 5:1. „Es war ein enges Spiel, weil die Kolumbianer eine großartige Mannschaft mit viel Niveau sind“, erklärte Valencia. Der Sieg sicherte ihnen das Ticket für die Panamerikanischen Spiele 2027 in Lima.
Bei den Männern gewannen Matías Grande, Raúl Rodríguez und Francisco Padilla mit 5:3 gegen Kolumbien.
Andere mexikanische Goldstücke
Im Taekwondo gewannen Cecilia Lee und William Arroyo die Mixed-Freestyle-Modalität mit 8.680 Punkten und schlugen Guatemala (Silber, 8.400) und Puerto Rico (Bronze, 8.280).
Darüber hinaus fügte Mexiko Gold hinzu: Mixed-Badminton-Team (3:0 gegen Guatemala), 10 km offenes Wasser mit Paulo Strehlke und Leichtgewichts-Doppelkurzrudern der Frauen (Melissa Márquez und Aylin Ibarra über 2.000 Meter).
Erste Goldmedaillen für Kuba und Kolumbien
Die Radfahrerin Marlies Mejías holte Kubas erste Goldmedaille, indem sie das 30-km-Zeitfahren der Frauen gewann (40:15,79). Die Mexikanerin Sara Roel gewann Silber (40:33,51) und die Trinidadierin Teniel Campbell gewann Bronze (40:59,31).
Kolumbien holte sein erstes Gold im Zeitfahren der Männer mit Walter Vargas, der die Mexikaner Edgar Cadena (Silber) und Sebastián Ruiz (Bronze) um fast zwei Minuten besiegte.
Kontext der Messe
An dieser 25. Ausgabe der Zentralamerika- und Karibikspiele nehmen rund 6.200 Athleten aus 37 Ländern und Territorien teil. Santo Domingo ist zum dritten Mal Gastgeber (1974, 1986 und 2026). Der Wettbewerb, der weltweit älteste seiner Art, läuft bis zum 8. August.




