Vizeadmiral Manuel Roberto Farías Laguna, der Schwiegerneffe des ehemaligen Marineministers José Rafael Ojeda Durán, legte gegen das Urteil, mit dem ihm der Schutz verweigert wurde, Berufung ein, um seine Verbindung zu dem Prozess aufzuheben. Ihm wird vorgeworfen, ein Netzwerk fiskalischer Huachicol der Marineinstitution geleitet zu haben.
Die Verteidigung verlangte eine Prüfung der Frage, ob der Strafprozess gemäß Artikel 13 der Verfassung in die Militärgerichtsbarkeit überführt werden sollte. Er behauptet, dass der Kontrollrichter Mario Martínez Elizondo diese Analyse hätte durchführen sollen.
„Die Anschuldigung stützte sich auf die Qualität des Vizeadmirals und die Funktionen, die er im Marinesekretariat ausübte“, sagte die Verteidigung in einer Erklärung.
Die Berufung richtet sich gegen die Entscheidung von Richter Jorge Adrián Cruz Flores, der im vergangenen Juni den Bundesschutz verweigerte. Nun wird ein College-Strafgericht den Fall prüfen.
Argumente gegen das Urteil
Die Verteidigung versichert, dass weder die Generalstaatsanwaltschaft (FGR) noch das Urteil eine konkrete Anordnung oder Handlung von Farías Laguna identifizieren, die seine Beteiligung an der angeblichen Organisation beweise. Er bekräftigt, dass die Anschuldigung auf institutioneller Hierarchie, geografischen Standorten und familiären Bindungen basiert und nicht auf direkten Beweisen.
Er wirft dem Richter außerdem vor, einem Fernando Rubén Guerrero Alcántar zugeschriebenen Brief unangemessene Bedeutung beigemessen und ihn als direkte Anschuldigung interpretiert zu haben. Darüber hinaus weist er darauf hin, dass das Urteil eine kollektive Erzählung bestätigt, ohne das spezifische Verhalten des Vizeadmirals hervorzuheben.
„Die Berufung besteht darauf, dass die Frage der Verfassungsmäßigkeit von Artikel 4, Abschnitt I des Bundesgesetzes gegen die organisierte Kriminalität bestehen bleibt, da er Probleme der Vollständigkeit, Rechtmäßigkeit und Rechtssicherheit aufwirft“, erklärte die Verteidigung.
Das Strafverfahren wird in der Bundesgerichtsbarkeit fortgesetzt, während auf die Entscheidung des Collegiate Court gewartet wird.




