Mehr als vier Monate sind vergangen, seit eine Rakete eine Grundschule in der iranischen Stadt Minab einschlug. Der Vorfall, der sich im Zusammenhang mit dem Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran ereignete, wäre der schwerwiegendste Vorfall gegen Zivilisten in dem Konflikt. Die meisten Opfer waren Minderjährige, eine offizielle Zahl der Todesopfer gibt es noch nicht.
Laut einer Untersuchung von The Associated Press wusste das US-Militär fast sofort, dass es sich bei dem erreichten Ziel um eine Bildungseinrichtung handelte. Die Regierung von Donald Trump hat jedoch nicht öffentlich die Verantwortung für den Angriff übernommen.
Untersuchung läuft
Die örtlichen Behörden untersuchen weiterhin, was passiert ist. Der Mangel an genauen Daten über die Zahl der Opfer und das Fehlen einer offiziellen Stellungnahme aus Washington haben bei den Einwohnern von Minab für Verunsicherung gesorgt.
Die Gemeinschaft ist besorgt und fordert Transparenz. In der Zwischenzeit haben internationale Organisationen dazu aufgerufen, die Fakten aufzuklären und zu verhindern, dass sich solche Ereignisse, die die Zivilbevölkerung betreffen, wiederholen.




