Wichtige Punkte aus der dritten Runde
Zwischen dem 21. und 23. Juli führten Mexiko und die Vereinigten Staaten die dritte Verhandlungsrunde zur Überprüfung des T-MEC durch. Die zentralen Themen waren Zölle, Arbeitsmechanismen, regionale Inhalte und Regeln für Branchen wie Automobil, Stahl und Aluminium.
Der Präsident des Business Coordinating Council (CCE), José Medina Mora, erklärte, dass vorgeschlagen wurde, den Rapid Response Labour Mechanism zu ändern, um ihn auf Gegenseitigkeit auszurichten. Derzeit beziehen sich die Ermittlungen nur auf Unternehmen auf mexikanischem Territorium.
„Es ist notwendig, dass der Mechanismus zwischen beiden Ländern gleich angewendet wird“, sagte Medina Mora.
Ein weiterer Diskussionspunkt war die Absicht der Vereinigten Staaten, den amerikanischen Anteil an in der Region hergestellten Produkten zu erhöhen. Mexiko verteidigt das Konzept des regionalen Inhalts und lehnt Änderungen ab, die die trilaterale Integration beeinträchtigen.
Der Vorsitzende fügte hinzu, dass auch die Saisonalität landwirtschaftlicher Produkte und die Auswirkungen der Zölle auf die Stahl-, Aluminium- und Automobilindustrie untersucht wurden. Einige US-amerikanische Automobilhersteller in Mexiko sind im Vergleich zu Konkurrenten aus Japan, Korea und Europa mit höheren Exportkosten konfrontiert.
Der Präsident von Coparmex, Juan José Sierra, äußerte seinerseits Zweifel an der Möglichkeit jährlicher Überprüfungen des Vertrags, schätzte jedoch den Dialog zwischen den Partnern. Er wies darauf hin, dass Mexiko eine Stärkung der Rechts- und Energiesicherheit sowie der Bedingungen für die Anziehung von Investitionen benötige.
„Es ist positiv, dass die Kommunikation weitergeht, aber wir brauchen Sicherheit für die Anleger“, sagte Sierra.
Concamin wies darauf hin, dass die gemeinsame Erklärung des Wirtschaftsministers Marcelo Ebrard und des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer bestätige, dass beide Länder einen institutionellen Arbeitspfad verfolgen.




