Neue Runde des Handelsdialogs
Mexiko und die Vereinigten Staaten nehmen diese Woche die bilateralen Verhandlungen im Rahmen der T-MEC-Überprüfung wieder auf. Der US-Handelsvertreter Jamieson Greer wird am Mittwoch, den 22. Juli, nach Mexiko-Stadt reisen und bis Freitag, den 24., dort bleiben.
Dies ist das fünfte Treffen im Zusammenhang mit dem trilateralen Vertrag. Greer wird sich mit Präsidentin Claudia Sheinbaum und Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard treffen.
Am selben Freitag plant Washington, auf eine Liste von 60 Ländern – darunter Mexiko – neue Zölle für angebliche Importe von Waren zu erheben, die mit Zwangsarbeit hergestellt wurden.
Probleme auf dem Tisch
Die Verhandlungsteams werden sich mit Zöllen auf Stahl, Aluminium und Derivate, der Automobilindustrie, wirtschaftlicher Sicherheit, Arbeitsfragen, Landwirtschaft und elektronischen Zahlungsdiensten befassen, berichtete der US-Handelsbeauftragte (USTR).
Greer stellte fest, dass die Gespräche zu Fortschritten in mehreren Handelsfragen geführt hätten. Das Ziel: eine Beziehung zu stärken, die Produzenten, Arbeitern und Unternehmen in beiden Ländern zugute kommt.
Zu Washingtons Prioritäten gehören die Verringerung der Abhängigkeit von asiatischen Produkten und die Steigerung der regionalen Produktion in Nordamerika. Sie streben außerdem danach, den US-Anteil in in der Region hergestellten Fahrzeugen zu erhöhen, den Eintrag bestimmter landwirtschaftlicher Produkte während der Erntezeit zu begrenzen und die Versorgung mit kritischen Mineralien sicherzustellen.
Mexiko und die Vereinigten Staaten werden die Verhandlungen im Hinblick auf eine stärkere wirtschaftliche Integration vor der formellen Überprüfung des Abkommens fortsetzen.




