Ankündigung beim NATO-Gipfel
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass seine Regierung der Ukraine eine Lizenz zur Herstellung von Patriot-Luftverteidigungssystemen erteilen werde. Die Erklärung wurde während eines Treffens mit Wolodymyr Selenskyj auf dem NATO-Gipfel in Ankara, Türkei, abgegeben.
Trump bekräftigte, dass Washington die Technologie teilen werde, die für die lokale Produktion dieser Systeme erforderlich sei, die für das Abfangen von Raketen und Drohnen von entscheidender Bedeutung seien. Angesichts der zunehmenden Intensität russischer Angriffe auf Städte und strategische Infrastruktur forderte Selenskyj seit Monaten sowohl mehr Patriot-Batterien als auch die Möglichkeit, diese auf ukrainischem Territorium zusammenzustellen.
Der Ton des Treffens stellte einen Kontrast zu früheren Treffen dar. Trump lobte Selenskyjs Führung und sagte, sie hätten eine gute Beziehung aufgebaut. Er zeigte sich auch zuversichtlich, dass eine Einigung zur Beendigung des Krieges nahe sein könnte. Er kündigte außerdem an, dass seine Regierung ein neues Sicherheitspaket vorbereitet, um Kiews Verteidigungsfähigkeiten zu stärken.
Während des Gipfels kritisierte Trump einige NATO-Verbündete dafür, dass sie seine Absicht, Grönland durch die USA zu kontrollieren, ablehnten und die Militäroffensive gegen den Iran nicht uneingeschränkt unterstützten. Er bestand darauf, dass Europa seine Verteidigungsausgaben erhöhen und mehr Verantwortung übernehmen müsse, während Washington seine militärische Präsenz auf dem Kontinent überprüfe.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte unterstützte US-Angriffe auf den Iran und wies auf erhöhte Militärausgaben der Verbündeten hin. Selenskyj bekräftigte seinerseits seine Forderung nach einer Aufnahme der Ukraine in das Atlantische Bündnis. Er behauptete, dass die Erfahrung seiner Streitkräfte die kollektive Sicherheit gegen die russische Bedrohung stärken würde.




