Es verbleiben noch acht Tage, bis die obligatorische Handy-Anmeldefrist abläuft. Tausende Benutzer suchen nach einer Möglichkeit, den Dienst aufrechtzuerhalten, ohne ihre persönlichen Daten preiszugeben. Eine der am meisten diskutierten Optionen ist die Verwendung einer SIM-Karte aus einem anderen Land. Doch den Behörden war bereits klar: Das geht nicht.
Warum funktioniert eine ausländische SIM-Karte nicht?
Die Regulierungskommission für Telekommunikation (CRT) warnt davor, dass der Abschluss eines Anschlusses im Ausland nicht von der Einhaltung mexikanischer Bestimmungen entbindet. Darüber hinaus sperren oder streichen internationale Betreiber häufig Linien, die für längere Zeit außerhalb ihres Herkunftslandes verbleiben. Das bedeutet, dass der Dienst auch dann unterbrochen sein kann, wenn Ihr Telefon entsperrt ist. Hinzu kommen höhere Kosten und der fehlende Rechtsschutz als Verbraucher in Mexiko.
Ausnahmen von der Registrierung und Vorgehensweise
Die Verpflichtung gilt nicht für alle. Ausgenommen sind Leitungen mit Geräten ohne Anrufe oder SMS – etwa Tablets nur mit Daten – sowie Behörden-, Notruf- und Bürgerservice-Leitungen. Minderjährige müssen von ihrem Erziehungsberechtigten angemeldet werden. Wer bei Vertragsabschluss bereits registriert war, muss den Vorgang nicht wiederholen.
Für diejenigen, die sich registrieren müssen, kann der Vorgang in Filialen oder über digitale Plattformen erfolgen. Ein gültiger amtlicher Ausweis (Wählerausweis, Reisepass) und CURP sind erforderlich. Bei Unternehmen auch der RFC. Die meisten Betreiber verlangen eine biometrische Überprüfung mit der Kamera des Telefons.
Die Frist endet am 30. Juni 2026. Wer die Registrierung nicht abschließt, verliert Anrufe, Nachrichten und mobile Daten. Anwendungen wie WhatsApp und Bankdienstleistungen, die mit der Nummer verknüpft sind, werden unbrauchbar. Nur Notrufe werden gespeichert. Um den vollen Service wiederherzustellen, muss die Situation reguliert werden.




