Mexiko setzt auf Aztecas Erfolg gegen Ecuador
Mit einem perfekten Weiterkommen in der Gruppenphase hat sich Mexiko bereits seinen Platz im direkten Ausscheidungsturnier gesichert. Jetzt tritt das Team von Javier Aguirre mit zwei Schlüsselwaffen gegen Ecuador an: dem Azteca-Stadion und seinen 2.240 Höhenmetern.
El Tri hat im Turnier noch kein Gegentor kassiert und möchte diese Serie fortsetzen. Ihr Rivale Ecuador hat Deutschland gerade überraschend mit 2:1 geschlagen und sich als Dritter der Gruppe qualifiziert. Die ecuadorianische Presse bezeichnete Mexiko als gefährlichen Rivalen und hob die Erfahrung von „Vasco“ Aguirre hervor, der das Team zum dritten Mal bei einer Weltmeisterschaft anführt.
Höhenfaktor: Vorteil für Mexiko
Mehr als 80.000 Stimmen im Santa Úrsula-Koloss werden das lokale Team unterstützen. Doch nicht nur die Atmosphäre spricht für El Tri. Die Höhe von Mexiko-Stadt, 2.240 Meter über dem Meeresspiegel, stellt für Ecuador eine körperliche Herausforderung dar.
Das Team von Sebastián Beccacece hatte seinen Sitz in Ohio und hat während des Turniers keine Wettkämpfe in vergleichbaren Höhen absolviert. Sein Versuch, die Reise zur Akklimatisierung voranzutreiben, wurde abgelehnt; Sie werden nur 24 Stunden vor dem Duell in der Hauptstadt eintreffen. Sportexperten empfehlen bei Zeitmangel die „Ankommen-und-Gehen“-Methode, um die Auswirkungen der dünnen Luft abzumildern.
Ecuador vertraut auf seine Spieler, die in der mexikanischen Liga spielen. Enner Valencia, Stürmer von Pachuca, ist der Hauptstürmer seiner Mannschaft. Pedro Vite, Mittelfeldspieler der Pumas, glänzte gegen Deutschland mit der Qualifikation für die nächste Runde.
Der mexikanische Traum, das „fünfte Spiel“ – also das Viertelfinale – zu erreichen, wird bei Azteca wiedergeboren. Ecuador ist das erste Hindernis.




