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Fünf Tage der Ungewissheit endeten für die Familie Fleritt in einer Tragödie. Die venezolanische Schauspielerin und Komikerin Gabriela Fleritt, ihre Tochter Andrea Laya und eines ihrer Enkelkinder wurden tot in den Trümmern des Gebäudes Residencia Las Palmas in Macuto im Bundesstaat La Guaira gefunden.
Bei dem Erdbeben, bei dem nach offiziellen Angaben fast 1.450 Menschen ums Leben kamen, war der andere minderjährige Enkel der Schauspielerin der einzige Überlebende. Ihre Identität bleibt dem Schutz vorbehalten.
Eduardo Fleritt, Gabrielas Neffe, leitete die Suche vom ersten Tag an. Über soziale Netzwerke bat er um Hilfe bei der Suche nach seinen Verwandten. Am Sonntag, dem 28. Juni, teilte er, immer noch hoffnungsvoll, seine Frustration mit:
„Es ist unglaublich, wie im Gebäude nebenan mehr als 100 Menschen halfen und Trümmer beseitigten, zusammen mit der Hilfe der Behörden, und im Las Palmas-Gebäude waren wir nur acht, mit Nägeln, Zähnen, Befehlen und Überzeugung.“
Reaktionen der Familie
Stunden später änderten sich die Nachrichten. Eduardo bestätigte die Entdeckung der Leichen von Gabriela, Andrea und dem minderjährigen Mariano Serrano. In einer Nachricht dankte er für die erhaltene Unterstützung und erklärte, dass die Familie zusammenkommen werde, um sich um den überlebenden Enkel zu kümmern.
„Heute bleibt unser Engagement für Sebastián Landi bestehen, das schöne Geschenk des Lebens, das Gabriela, Andrea und Mariano uns hinterlassen haben. Wir werden uns um ihn kümmern, ihn beschützen und ihn immer mit all unserer Liebe begleiten.“
Der kleine Junge, der einzige Überlebende, erhält nun die Unterstützung seiner Angehörigen. Die venezolanische Künstlergemeinschaft hat ihre Trauer über den Verlust von Gabriela Fleritt zum Ausdruck gebracht, die für ihre Karriere in der Komödie und im Theater bekannt ist.