Unruhen in Huaquechula
Drei Streifenwagen wurden von Bewohnern der Gemeinde Huaquechula im mittleren Westen von Puebla angezündet, nachdem sie einen mutmaßlichen Anhängerräuber festgenommen hatten. Am Donnerstagabend fanden Anwohner einen geplünderten Sattelzug, der als gestohlen gemeldet wurde.
Die Gruppe organisierte sich, nahm einen Verdächtigen gefangen und übergab ihn den Behörden. Die Spannungen eskalierten jedoch und Demonstranten brannten die Streifenwagen nieder. Angesichts der Gewalt aktivierten die drei Regierungsebenen Sicherheitsprotokolle.
Stunden später meldete das Ministerium für öffentliche Sicherheit (SSP), dass die Lage unter Kontrolle sei. In einer Stellungnahme versicherte er, dass „die Lage ruhig sei“ und meldete lediglich Sachschäden.
Kontext der Gewalt in Puebla
Das Unternehmen steht vor einer Eskalation gewalttätiger Ereignisse. Lokalen Medien zufolge wurden in der Region in den letzten Tagen mindestens fünf Todesfälle registriert. Im ersten Halbjahr dokumentierte die Organisation Causa en Común 130 Fälle extremer Gewalt in Puebla.
Dazu gehören Morde mit Folter, Verbrechen gegen Frauen mit extremer Grausamkeit, Gewalttaten gegen Autoritäten, zahlreiche Tragödien und Verstümmelungen. Mit diesen Zahlen belegt Puebla landesweit den siebten Platz bei schweren Gewalttaten.




