Ölfreundschaft oder gemeinsames Bedürfnis?
Präsidentin Sheinbaum hat heute Morgen die Bombe platzen lassen: Ihre Regierung und Petrobras, der brasilianische Riese, werden sich zusammenreißen. Noch ist nichts unterzeichnet, aber es gibt bereits eine mündliche Vereinbarung zum Technologieaustausch bei der Erdöl- und Biokraftstoffgewinnung.
„Petrobras ist ein sehr gutes Unternehmen (…) sie haben viele Methoden zur Ölförderung und für andere Dinge entwickelt, wie zum Beispiel die Produktion von Biodiesel oder Ethanol. Deshalb haben wir uns auf eine Zusammenarbeit geeinigt, damit wir von den technologischen Entwicklungen profitieren können, die sie haben, und damit sie von den technologischen Entwicklungen profitieren können, die wir haben“, sagte Sheinbaum.
Klingt gut, nicht wahr? Aber hier stellt sich die unbequeme Frage: Was hat Pemex Petrobras zu bieten, das in tiefen Gewässern führend ist? Hoffentlich ist es nicht nur Rauch.
Der konkrete Plan
Am 13. Mai landet ein technisches Team von Petrobras, Experten für Produktion, Exploration und Transformation, in Mexiko. Sie werden Seite an Seite mit denen von Pemex arbeiten. Die Idee: dass beide von den Fortschritten des anderen profitieren.
Hoffentlich wird es dieses Mal kein weiterer Toast auf die Sonne sein. Denn wir haben viele Versprechungen einer Energiezusammenarbeit gesehen, aber Ergebnisse… wir belassen es dabei.




