Präsidentin Claudia Sheinbaum stellte klar, dass die vier jungen Frauen, die Tickets für die Eröffnung der Weltmeisterschaft 2026 in Mexiko-Stadt sowie für Spiele in Guadalajara und Monterrey erhalten haben, keine Vertreterinnen der Exekutive oder der Regierungschefin Clara Brugada, sondern des gesamten Landes sein werden.
„Für die vier Finalisten ist unsere Anerkennung der Stolz Mexikos. Sie werden nicht den Präsidenten oder den Regierungschef vertreten, sie werden Mexiko vertreten“, erklärte er während der Morgenkonferenz am 29. Mai.
Die Gewinner sind Yolett Cervantes Cuaquehua (Veracruz), Brianna Ameli Medina Cortés (Iztapalapa), Daira Jarzi Díaz García (Oaxaca) und Carla Itzel Peña Vilchis (Gustavo A. Madero). Sheinbaum betonte, dass die von den Teilnehmern eingesandten Videos Einsatz, Disziplin und Leidenschaft für den Sport widerspiegeln.
Aufruf zur Stärkung der Frauenfußball- und Jugendmannschaften
Der Präsident erkannte den historischen Unterschied zwischen Männer- und Frauenfußball und forderte die Vereine auf, Schulen oder „Steinbrüche“ zu errichten, um Jungen und Mädchen aus den entlegensten Gemeinden auszubilden. Das Ziel besteht darin, dass Talente die Nationalmannschaft in allen Kategorien erreichen.
„Dass sie sich von unten formieren, dass der Junge oder das Mädchen, die am entlegensten Ort Mexikos leben, Teil der Nationalmannschaft sein können“, brachte er zum Ausdruck.
Sheinbaum kündigte außerdem an, dass er Ergebnisse der Aktionen des „Social World Cup“ vorstellen werde, einer Initiative, die sicherstellen soll, dass die Sportveranstaltung Nutzen bringt, der über das Geschäft hinausgeht. Am 15. Mai hatte er das Thema bereits gegenüber Vertretern einer Mannschaft und des mexikanischen Fußballverbandes zur Sprache gebracht.
Die Botschaft war klar: Fußball als Instrument der Einheit und Friedensförderung und die Anerkennung weiblicher Talente als Teil der sportlichen Zukunft Mexikos.




