„Kalter Kopf“, Sheinbaums Antwort auf Trump
Präsidentin Claudia Sheinbaum entschied sich für Eindämmung. Auf die Frage nach den jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der Mexiko als „Epizentrum“ der Kartelle bezeichnete, antwortete sie kurz und kalkuliert.
– „Montag, Montag, kühler Kopf“, sagte er.
Er sagte diesen Satz bei seiner Ankunft am CBTis 296 in Ixtapaluca, Bundesstaat Mexiko. Ein Aufruf zur Ruhe, der im Kontrast zum Ton des Nachbarn im Norden steht.
Die Anschuldigungen, die die Antwort provozierten
Trump nahm kein Blatt vor den Mund. Er erklärte, dass „Mexiko das Epizentrum der Kartellgewalt ist“. Und er zog eine Parallele zum Krieg: „So wie wir ISIS im Nahen Osten ausrotten, müssen wir das Gleiche tun, um die Kartelle zu Hause auszurotten.“
Das Merkwürdige ist der Kontrast in ihrer Botschaft. Einerseits der schwere Vorwurf. Andererseits ein Lobregen für Sheinbaum.
„Ich mag Präsidentin Sheinbaum wirklich. Sie ist eine sehr gute Person. Sie hat eine wunderschöne Stimme. Sie ist eine wunderschöne Frau“, erklärte er.
Aber hier kommt das jedoch. Die Präsidentin beschwerte sich darüber, dass sie mit „Nein“ geantwortet habe, als er sie um Erlaubnis gebeten habe, bei der Vernichtung krimineller Gruppen „mitzuhelfen“.
Sheinbaum schweigt vorerst zum Inhalt der Angelegenheit. Ihre Strategie scheint klar: Deeskalation mit zwei Worten. Kalter Kopf. Am Montag werden wir sehen, ob sich der Ton ändert oder ob die Eisdiplomatie bestehen bleibt.




