Gesetzlose Apps? Ein Senator möchte das ändern
Während Sie und ich eine Zwei-Klick-Fahrt bestellen, agieren diese Plattformen in einem rechtlichen Vakuum, das nach institutionellem Opportunismus riecht. Senatorin Claudia Anaya Mota (PRI) stellte eine Initiative vor, um endlich einen föderalen Regulierungsrahmen zu schaffen.
Ihr Argument ist einfach: In weniger als einem Jahrzehnt haben diese Apps die städtische Mobilität verändert, allerdings ohne klare Regeln. Das Ergebnis ist eine Unordnung, bei der jeder Staat tut, was er kann (oder was er will) und dadurch absurde Ungleichheiten erzeugt.
„Sie arbeiten derzeit ohne einen spezifischen föderalen Regulierungsrahmen“, warnte der Gesetzgeber.
Was ich ändern würde (falls genehmigt)
Vergessen Sie Preise, die wie von Zauberhand erscheinen. Der Vorschlag würde Plattformen dazu zwingen, zu veröffentlichen, wie sie den Preis berechnen: Basistarif, Kosten pro Kilometer, pro Minute und die mysteriösen Kriterien hinter „dynamischen“ Tarifen. Eventuelle Änderungen sind Profeco 30 Tage im Voraus mitzuteilen.
Im Sicherheitsbereich wären die Anforderungen konkret: aktuelle Fahrzeugbescheinigung, aktuelle Versicherung, gültige Unterlagen und strenge Kontrollen gegen Identitätsdiebstahl. Es ist sogar die Rede von einer biometrischen oder Gesichtsverifizierung für Fahrer, zu Beginn und während des Gottesdienstes.
Die Ironie hier ist köstlich: Wir haben ein allgemeines Mobilitätsgesetz, das diesen massiven Service völlig ignoriert. Die Initiative möchte diese Lücke mit allgemeinen Richtlinien schließen und jedem Staat die Möglichkeit überlassen, seine eigenen Maßnahmen umzusetzen.
Wird es funktionieren? Das kollektive Gedächtnis ist voll von guten gesetzgeberischen Absichten, die im Papierkram untergingen. Aber zumindest weist jemand auf das Offensichtliche hin: Wir können nicht zulassen, dass ein Dienst von Millionen Menschen in bequemer Illegalität genutzt wird.




