Historische Investition der Gemeindeversammlung
Präsidentin Claudia Sheinbaum besuchte Cherán, Michoacán, um den Rest des Gerechtigkeitsplans des P’urhépecha-Volkes vorzustellen. Ein Jahr und zwei Monate nach dem Start meldet die Bundesregierung eine Investition von mehr als 4 Milliarden Pesos.
Sheinbaum betonte, dass Entscheidungen nicht am Schreibtisch, sondern in Gemeindeversammlungen getroffen würden. Die Bewohner legen selbst die Prioritäten fest.
„Dieses System wird nicht von bürokratischen Ämtern aus definiert, sondern durch direkte Gemeindeversammlungen“, erklärte der Präsident.
Zu den neuen Verpflichtungen gehören:
- Modernisierung des Cherán-Krankenhauses mit einem Hämodialyseraum.
- Rehabilitation der örtlichen Sporteinheit.
- Eröffnung der Studiengänge Medizin und Krankenpflege.
- Stärkung kommunaler Unternehmen.
- Treffen in CDMX mit einer indigenen Kommission zur Einrichtung eines C2-Videoüberwachungszentrums.
Details zu Ressourcen und deren Auswirkungen
Adelfo Regino Montes, Direktor des INPI, erklärte, dass das Budget wie folgt verteilt wurde:
- Bau von 27 Handwerksstraßen (485 Millionen Pesos).
- Schulkantinen für indigene Kinder.
- 21 Häuser der indigenen Sprachgemeinschaft.
Außerdem wurde eine Kaserne der Nationalgarde errichtet, 27.000 effiziente Holzöfen geliefert und Kredite für Handwerker gewährt.
Sheinbaum erinnerte daran, dass indigene Gemeinschaften dank Verfassungsreformen Gegenstand des öffentlichen Rechts seien. Der Beitragsfonds für die soziale Infrastruktur der indigenen und afro-mexikanischen Völker belief sich in diesem Jahr auf 13.500 Millionen Pesos.
Gouverneur Alfredo Ramírez Bedolla und der Großrat von Cherán waren sich darüber einig, wie wichtig institutioneller Respekt für die Aufrechterhaltung der Selbstbestimmung und des autonomen Modells der indigenen Regierung ist.




