Ein verrückter Sonntag in der Serie A
Juventus hat uns atemlos zurückgelassen. Im Olimpico in Rom gelang ihnen bei laufender Uhr das Unmögliche: Sie konnten einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen und standen 3:3. Federico Gatti, der kaum seit Minuten auf dem Feld war, war der Held der Bianconero-Mannschaft, indem er in der Nachspielzeit ein Tor erzielte.
„Der frühere Roma-Trainer Luciano Spalletti forderte seine Mannschaft lautstark dazu auf, den Ausgleich anzustreben“, aber es war Juve, der die Kraft fand.
Dieses Ergebnis hält die Turiner vier Punkte vom vierten Platz entfernt. Ein Punkt, der nach Ruhm schmeckt, nachdem man gesehen hat, wie Wesley, Ndicka und Malen das Spiel für die Einheimischen bergauf machten.
Milan antwortet mit Charakter
In Cremonese brauchte der AC Mailand derweil Geduld. Eine Menge. Nachdem sie klare Chancen vergeben hatten, kamen Strahinja Pavlovic und Rafael Leão in den Schlussminuten zum Einsatz und bescherten der Rossonero-Mannschaft einen hart erkämpften Sieg (2:0).
Dieser Sieg ist pure Medizin für die Moral. Dadurch können sie sich von ihrem zweiten Saisonausfall erholen und mit besserer Stimmung für das Derby gegen Inter nächste Woche anreisen. Derzeit liegen sie mit zehn Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter auf dem zweiten Platz.
Ein weiteres bemerkenswertes Ergebnis war, dass Sassuolo Atalanta mit 2:1 besiegte, wobei Armand Laurienté der Hauptakteur war. Und Turin besiegte Lazio mit 2:0 durch Tore von Simeone und Zapata.
Ein Tag, der zeigte, dass in Italien bis zum Schlusspfiff nichts entschieden ist.




