Der panamaische Fußballverband (Fepafut) begann mit der Evaluierung der Zukunft von Trainer Thomas Christiansen. Der Vertrag des dänisch-spanischen Trainers endete am 30. Juni, kurz nachdem Panama zum zweiten Mal in Folge an einer Weltmeisterschaft teilnahm, bei der es weder Tore schoss noch Punkte holte.
Manuel Arias, Präsident von Fepafut, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass ein Prozess im Gange sei, der sowohl die Erneuerung von Christiansen als auch die Suche nach einem neuen Strategen umfasst. „Es werden alle Anstrengungen unternommen, um dies zu erreichen“, sagte er und verwies auf die Kontinuität des 53-jährigen Trainers.
Jaime Penedo, ehemaliger Torwart und Sportdirektor des Verbandes, unterstützte die Trainerführung: „Wir sind mit den Ergebnissen zufrieden.“ Christiansen, der den Rekord von 92 Spielen für Panama hält, übernahm 2020 das Amt. In seinem ersten Zyklus qualifizierte er sich nicht für Katar 2022, im zweiten sicherte er sich jedoch ein Ticket für die Weltmeisterschaft 2026.
Ergebnisse und Bewertungen
Bei der Weltmeisterschaft unterlag Panama Ghana (1:0), Kroatien (1:0) und England (2:0). Obwohl sie in der ersten Runde erneut ausschieden, zeigte die Mannschaft eine größere Solidität als in Russland 2018, als sie Belgien (3:0) und England (6:1) geschlagen wurden und gegen Tunesien mit 1:2 verloren.
„Ich bin stolz darauf, wie wir bei dieser Weltmeisterschaft konkurriert haben“, sagte Christiansen. Analysten und Fans stellten seinen Anruf jedoch in Frage. Zu den Kritikpunkten zählen das Fehlen eines jungen Botafogo-Angreifers und die Einbeziehung von Spielern mit Vorverletzungen, wie beispielsweise Mittelfeldspieler Adalberto Carrasquilla, der im Turnier keine Einsatzminuten absolvierte.
Die endgültige Entscheidung über den Trainer muss laut Arias von den neuen Managern bestätigt werden, die am Ende des Jahres gewählt werden.




