Historischer Sieg Mexikos
Das „Was wäre wenn?“ war lautstark im Azteca-Stadion zu hören. Die mexikanischen Fans skandierten kurz nach dem 2:0-Sieg der Trikolore gegen Ecuador den Satz, der bei der Weltmeisterschaft 2026 zur Flagge der Hoffnung geworden ist.
Durch Tore von Julián Quiñones (22.) und Raúl Jiménez (31.) sicherte sich Mexiko den Einzug ins Achtelfinale. Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat es vier Siege bei einer Weltmeisterschaft eingefahren, alle ohne Gegentor. Das Team von Javier Aguirre hat eine 40-jährige Serie durchbrochen, ohne ein direktes Ausscheidungsduell zu gewinnen.
Die erste Halbzeit war auf hohem Niveau. Von Raúl Rangel bis Raúl Jiménez strahlten alle. Die ungeschlagene Bilanz von Tricolor im Jahr 2026 umfasst 12 Spiele, wobei im Laufe des Jahres nur zwei Gegentore kassiert wurden. Nun wartet der Sieger zwischen England und der Demokratischen Republik Kongo. Am Sonntag wird der Koloss von Santa Úrsula erneut mehr als 80.000 Seelen beherbergen.
Ecuador verabschiedet sich
Ecuador erreichte die Weltmeisterschaft nach einer soliden Qualifikationsrunde: Zweiter in Conmebol, mit nur fünf Gegentoren in 18 Spielen. Ihre Verteidigung, angeführt von europäischen Elitespielern, war ihre Stärke. Doch der Angriff funktionierte nicht: Nur zwei Tore in der Gruppenphase und keins gegen Mexiko. Das Team von Sebastián Beccacece verabschiedete sich in der Runde der letzten 32, ohne den ersten Sieg in der WM-Qualifikation zu erringen. Die Generation, die ihr Land begeistert hat, geht mit einem Sieg in der Gruppenphase und einem gebrochenen Herzen.




