Der Speckkrieg: Mexiko sagt „Halten Sie die Finger von den Gringo-Subventionen“
Es scheint, dass die Handelsbeziehungen zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten bald würziger werden als eine Habanero-Sauce. Auf Antrag einer Gruppe nationaler Schweinefleischproduzenten, die sicherlich gestresster sind als ein Influencer ohne WLAN, hat die mexikanische Regierung beschlossen, eine Dumpinguntersuchung gegen US-Unternehmen einzuleiten, die Schweinekeulen und -schultern exportieren. Im Grunde sagen sie zu ihrem Nachbarn im Norden: „Hey, sein Schweinefleisch dank staatlicher Hilfe billiger als einen Straßen-Taco zu verkaufen, ist nicht gerade fair.“
All dies wurde, wie jedes bürokratische Drama mit Selbstachtung, im Amtsblatt der Föderation zusammengebraut. Der Wirtschaftsminister nahm die formelle Beschwerde mehrerer mexikanischer Unternehmen des Sektors an, die behaupten, dass Gringo-Landwirte und -Verpacker einen Vorteil hätten. Sein Argument ist so stichhaltig wie eine gute Schweineschwarte: Die US-Regierung subventioniert die gesamte Kette, von Mais über Sojabohnen bis hin zu Viehfutter, was letztlich dazu führt, dass Fleisch zu einem Schnäppchenpreis über die Grenze kommt. Es ist, als ob deine Eltern dir die Miete bezahlt hätten und du dann mit demjenigen, der sie zahlt, um die Preise konkurrieren würdest.
Die Zahlen, die mehr weh tun als ein Sonntagskater
Die Ermittlungen reden nicht um den heißen Brei herum. Es wird sich auf den Zeitraum 2024 konzentrieren, aber die Schäden ab 2022 analysieren. Und die Daten sind beredt: Die untersuchten Importe kamen mit Preisen an, die zwischen 30% und 34% unter den nationalen Preisen lagen. Eine durchschnittliche Unterbewertungsmarge von 32,1 %, was, seien wir ehrlich, ein Unterschied ist, der nicht nur mit „Effizienz“, sondern mit einem sehr dicken Staatsscheckbuch erklärt werden kann. Mexikanische Schweinefleischzüchter identifizierten diese bundesstaatlichen und staatlichen Unterstützungen in den fünf Hauptstaaten der Schweinefleischproduktion in den USA, die eher nach NBA-Teams als nach Agrarregionen klingen: Iowa, Minnesota, Illinois, Indiana und North Carolina.
Die Auswirkungen auf die nationale Industrie waren so schön wie ein Sumpf. Während die importierte Menge im analysierten Zeitraum um 20 % zunahm (wobei die USA 86 % dieses Zuflusses beisteuerten), ging die lokale Produktion um 3 % zurück. Darüber hinaus brachen die mexikanischen Exporte um 36 % ein. Mexikanische Unternehmen berichten, dass diese Lawine subventionierter Produkte alles beeinträchtigt hat: vom Betriebsgewinn und Cashflow bis hin zur Kapitalrendite. Die operative Marge ist seit Jahren negativ, eine Situation, die komplizierter ist, als die Algorithmen von TikTok zu verstehen.
Zusammenfassend hat der Wirtschaftsminister nun die Aufgabe, zu untersuchen, ob diese Praktiken einen unlauteren Wettbewerb darstellen. Es ist ein riskanter Schritt im komplexen Rahmen der bilateralen Handelsbeziehungen, in dem ein so symbolisches Produkt wie Schweinefleisch zum Zentrum eines wirtschaftlichen Kampfes werden kann. Das Ergebnis? Es bleibt abzuwarten, aber es verspricht interessanter zu werden als die letzte Staffel Ihrer Lieblingsserie.
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