Die politische Szene ändert sich, aber die globale Arbeit geht im ersten Akt weiter
Laura Itzel Castillo Juárez, Vorsitzende des Senats, legt eine Information auf den Tisch, die uns zum Nachdenken anregen sollte. Während Mexiko Fortschritte bei der substanziellen Gleichstellung vorzuweisen hat, sind die globalen Aussichten düster.
„Bis September 2025 hatten unter den 193 UN-Ländern nur 15 Frauen Positionen an Staats- oder Regierungschefs inne“, betonte der Gesetzgeber.
Fünfzehn. Einhundertdreiundneunzig. Diese Zahlen tun weh. Sie sprechen von einem globalen Gremium, in dem die Spielregeln weiterhin einige gegenüber anderen bevorzugen.
Hier ist das Spiel jedoch anders
Castillo Juárez nimmt kein Blatt vor den Mund: Mexiko hat paritätische Kabinette, einen halb gespaltenen Kongress und sogar den Obersten Gerichtshof mit einer weiblichen Mehrheit. Dreizehn von Frauen regierte Staaten runden das Bild ab.
Aber Vorsicht: Das ist nicht vom Himmel gefallen. Der Senator macht deutlich: Sie seien das Ergebnis „eines historischen Kampfes“ und konkreter Reformen. Wie der von Claudia Sheinbaum geförderte, der die materielle Gleichheit in den Verfassungsrang erhob.
Mein Vater hat immer gesagt, dass Politik daran gemessen wird, was sich am Tisch jeder Familie verändert. Wenn heute mehr Frauen Entscheidungen treffen, sehen wir Richtlinien, die diese Tabellen besser verstehen.
Der Weg ist natürlich noch lang. Aber immerhin bewegen wir uns hier bereits, während ein Großteil der Welt noch darüber debattiert, ob wir mit dem Gehen beginnen sollen.




