Die Eisenbahnkarte, die Mexiko neu zeichnet
SEDENA legte den Plan auf den Tisch. Dabei handelt es sich nicht nur um Versprechen, sondern um kilometerlange Stahl- und Betonarbeiten, die bereits verlegt werden. Kommandant Gustavo Ricardo Vallejo Suárez brachte es klar zum Ausdruck: An rund 1.400 Kilometern neuer strategischer Routen wird gearbeitet. Dies ist keine Skizze, sondern die laufende Arbeit.
Wo werden diese neuen Eisenstraßen verlaufen? Die Namen klingen wie reine Wirtschaftsgeographie: Irapuato–Guadalajara, Querétaro–San Luis Potosí, San Luis Potosí–Saltillo und Mazatlán–Los Mochis. Erklärtes Ziel ist es, die Konnektivität und den Warenverkehr im ganzen Land zu stärken.
„Die Projekte umfassen Abschnitte wie Irapuato–Guadalajara, Querétaro–San Luis Potosí… mit dem Ziel, die Konnektivität und den Gütertransport auf nationaler Ebene zu stärken“, erklärte das Militärkommando während der Konferenz unter der Leitung von Präsidentin Claudia Sheinbaum.
Aber es gibt noch mehr. Auf knapp 800 Kilometern der ersten Etappe sind die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenstudien bereits fertig. Wir sprechen über wichtige Verbindungen: Mexiko-Stadt nach Pachuca, Mexiko-Stadt nach Querétaro, Querétaro nach Irapuato und Saltillo nach Nuevo Laredo. Sie sind die technischen Grundlagen, auf denen es aufbaut.
Und im Südosten stürmt der Maya-Zug mit Volldampf
Unterdessen meldet der Maya-Zug in seinem Frachtmodus auf der Halbinsel Yucatan einen Fortschritt von 25 %. Die Behörden betonen, dass sich die Umweltauswirkungen manifestieren und alle technischen Studien für die Landnutzungsänderung eingehalten werden. Es ist eine Tatsache, die die Wogen in einem immer kontroversen Projekt beruhigen soll.
Keine Arbeit dieser Größenordnung schreitet voran, ohne Länder und Gemeinschaften zu berühren. Das Sekretariat für Agrarentwicklung hat Dutzende Informationstreffen mit Ejidos und Gemeinden abgehalten, um die Wegerechte freizugeben. Es wird auch über die Umsiedlung von Familien gesprochen, die in Gebieten lebten, die jetzt für Bauarbeiten vorgesehen sind.
Die Botschaft ist klar: Mexiko setzt stark auf die Eisenbahn. Nicht als Relikt der Vergangenheit, sondern als Rückgrat, um seine Wirtschaft in die Zukunft zu führen. Jede verlegte Schiene ist ein Spiel auf diesem komplexen Brett der nationalen Entwicklung.




