Das Traumfinale: Argentinien gegen Spanien
New York. – Lionel Messi steht erneut im Mittelpunkt eines WM-Finales. Der 39-jährige argentinische Star erzielte in diesem Turnier acht Tore und vier Assists und führte sein Team damit in ein neues Duell um den Titel. Der Rivale: Spanien, das Team, das seit Anfang 2024 nicht mehr verloren hat und seit 37 Spielen ungeschlagen ist.
Scaloni, Argentiniens Trainer, definierte ihn unverblümt: „Er ist pure Geschichte.“ „Es ist unglaublich, dass er jetzt mit 39 Jahren ein Finale erreicht hat“, fügte er hinzu. Auch De la Fuente, sein spanischer Kollege und ehemaliger Scaloni-Lehrer, lobte den Kapitän: „In seinem Alter erlebt er eine spektakuläre Weltmeisterschaft.“
Rodri, Kapitän von Spanien, erkannte Messis Größe an: „Für mich ist er der Beste aller Zeiten.“ Aber er warnte: „Argentinien ist viel mehr als Messi, sie haben gezeigt, dass sie eine sehr komplette Mannschaft sind.“
Argentinien möchte als erstes Team seit Brasilien im Jahr 1962 den Titel behalten. Dies gelingt nach dem Gewinn der Copa América 2021 und 2024 sowie der Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Eine Mannschaft, die in den letzten Momenten tödlich war: Neun ihrer elf Tore im Achtelfinale fielen in den letzten 15 Minuten, in der Nachspielzeit oder in der Verlängerung.
Spanien wiederum möchte sich als Mustermannschaft des aktuellen Fußballs behaupten. Sie stammen aus einem 2:0-Sieg gegen Frankreich im Halbfinale und haben in sieben Spielen nur ein Gegentor kassiert. „Wir müssen durch Details gewinnen und unserer Idee treu bleiben“, sagte De la Fuente.
Das Spiel wird am Sonntag im MetLife Stadium vor rund 80.000 Zuschauern ausgetragen. Es ist das erste Finale zwischen spanischsprachigen Mannschaften seit 1930. Es gibt auch das Generationenelement: Messi und der 17-jährige spanische Star, zusammen fotografiert vor fast zwei Jahrzehnten. „Dieses Foto ist verrückt“, kommentierte Messi das Treffen.
Vor genau einem Jahrzehnt weinte Messi in den Tunneln desselben Stadions, nachdem er erneut ein Finale mit Argentinien verloren hatte. Heute ist er nur noch einen Schritt von seinem vierten großen Titel mit der Nationalmannschaft entfernt.




