Eta schreibt Geschichte!
Freunde, was am Sonntag in der Bundesliga passiert ist, ist eines der Dinge, die euch daran erinnern, warum wir diesen Sport lieben. Marie-Louise Eta, Trainerin von Union Berlin, war die erste Trainerin, die ein Spiel in den fünf großen Herrenligen Europas gewann. Und es war nicht irgendein Sieg: 3:1 gegen Mainz, mit Last-Minute-Toren, die einen von der Couch springen lassen.
Oliver Burke in der 88. Minute und Josip Juranovic in der Nachspielzeit verwandelten das Unentschieden in eine Party. Zuvor hatte Sheraldo Becker den Führungstreffer von Andrej Ilic ausgeglichen. Aber das ist nicht nur Fußball, es ist eine Lektion in Resilienz.
„Es war Unions erster Sieg seit März und es war Etas viertes Spiel seit seinem Amtsantritt.“
Eta kam nach der Entlassung von Steffen Baumgart mit einem Unentschieden und zwei Niederlagen. Aber sie gab nicht auf. Ihre Interimsfunktion endet nächste Woche mit dem Spiel gegen Augsburg und sie hat bereits zugesagt, in der nächsten Saison die Frauenmannschaft zu trainieren. Was für eine Klasse!
Der Kampf ums Überleben in der Bundesliga
Unterdessen brennt es unten. Heidenheim besiegte Köln mit 3:1 und stieg auf den 17. Platz auf, punktgleich mit Wolfsburg (16.) und St. Pauli (18.). Jan Schöppner beendete mit zwei Toren eine sechsmonatige Durststrecke. Trainer Frank Schmidt, seit 19 Jahren im Amt, weiß, worum es geht: „Er hat noch keinen Abstieg erlebt“, und ich hoffe, dass das auch so bleibt.
Freiburg wiederum verlor mit 2:3 gegen Hamburg und sein europäischer Traum war kompliziert. Aber seien Sie vorsichtig, sie können sich immer noch für die Champions League qualifizieren, wenn sie am 20. Mai im Europa-League-Finale Aston Villa schlagen. Sport ist so: In der einen Woche erhält man Unterricht, in der anderen bietet er Chancen.
Der letzte Tag verspricht Emotionen. Wolfsburg und St. Pauli treffen aufeinander, Heidenheim empfängt Mainz. Zwei gehen direkt nach unten, der 16. spielt Playoffs. Das ist nicht nur Fußball, es ist das Leben.




