Ein atemberaubender Abschluss in der Bundesliga
Der FC Bayern München hat gezeigt, dass der Glaube Berge – oder zumindest Bälle – versetzt. In der zehnten Minute der Nachspielzeit traf Michael Olise mit einem Schuss den Pfosten, der vom Rücken des Heidenheimer Torhüters Diant Ramaj abprallte und zum 3:3-Unentschieden einnetzte, das wie ein Sieg schmeckte.
„Es war die Mentalität, der Glaube“, sagte Vincent Kompany, der Bayern-Trainer, dessen Stimme immer noch vor Emotionen zitterte. „Natürlich können wir vieles besser machen, aber die Jungs haben am Ende alles gegeben, um nicht zu verlieren.“
Das Comeback, das es nicht gab
Wie bereits gegen PSG und Mainz gingen die Bayern mit einem 1:2-Rückstand in die Pause. Kompany wechselte die Bank: Er brachte in der zweiten Halbzeit Kane, Díaz, Olise und Kimmich. Leon Goretzka glich in der 57. Minute aus, doch Zivzivadze brachte Heidenheim in der 76. Minute erneut in Führung. Bis dieses unmögliche Ziel kam.
Marie-Louise Eta schreibt Geschichte
In Berlin eine weitere starke Geschichte: Union erreichte unter der Leitung von Marie-Louise Eta, der ersten Frau, die Cheftrainerin der Bundesliga wurde, ein 2:2 gegen Köln. „Die Jungs haben ihr Herz auf dem Feld gelassen“, sagte er. Und Junge, haben sie es getan?
Schick, eine Tormaschine
In Leverkusen bleibt Patrick Schick nicht zu stoppen: Hattrick gegen Leipzig und 16 Saisontore erzielt. Leverkusen liegt auf Platz vier, gerade auf dem letzten Platz in der Champions League. Alles muss in den letzten zwei Tagen entschieden werden.
Der Kampf, nicht unterzugehen
Heidenheim steht am Rande des Abstiegs, während Augsburg durch den 3:1-Sieg in Bremen durchschnaufte. In der zweiten Liga hat Schalke bereits den Aufstieg gefeiert. Der deutsche Fußball hört nie auf, Resilienzunterricht zu erteilen.




