Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, wurde von seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron und der First Lady Brigitte Macron im Schloss von Versailles empfangen.
Macron erlebte einen der symbolträchtigsten Momente seiner Amtszeit, als er Trump zu einem Abendessen auf dieser Bühne einlud. Dort wurde im Rahmen des G7-Gipfels überraschend ein vorläufiges Abkommen zur Beendigung des Konflikts mit Iran unterzeichnet.
Die Veranstaltung, die als Feier der bilateralen Beziehungen präsentiert wurde, wurde zu einer Schlüsseletappe der internationalen Politik. Der Pakt umfasst einen Waffenstillstand, Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus.
Während des Gipfels gelang es Macron auch, Trump dazu zu bewegen, die Ukraine im Krieg gegen Russland stärker zu unterstützen. Diese Wende war für die europäischen Verbündeten nach früheren diplomatischen Spannungen zwischen Washington und Kiew relevant.
Europäische Beamte betonten, dass Macron zwar nicht direkt an den Verhandlungen über das Abkommen mit dem Iran beteiligt war, seine diplomatische Strategie und die Nutzung symbolischer Räume wie Versailles jedoch dazu beitrugen, den europäischen Einfluss auf US-Entscheidungen zu stärken.
Der G7-Gipfel endete mit gemeinsamen Aufrufen, die militärische Unterstützung für die Ukraine zu erhöhen und die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen. Die europäischen Staats- und Regierungschefs sind der Ansicht, dass das Treffen trotz früherer Differenzen mit der US-Regierung einen Fortschritt in der transatlantischen Koordinierung darstellte.




