Weil das Universitätsleben nicht wie eine Episode von „Dark“ wirken sollte
Nachdem drei Studenten der Universität von Guadalajara (ja, das UdeG, bei dem man sich um Prüfungen und nicht ums Verschwinden sorgen sollte) innerhalb einer Woche als vermisst gemeldet wurden (und seit Januar noch einer, denn Spannung gilt nicht nur für die Serie), entschied die Rektorin Karla Planter, dass es an der Zeit sei, von den „Gedanken und Gebeten“ zu überzugehen Aktion. Der Plan? Weitere Workshops gegen Zwangsrekrutierung und Wiederbelebung des Safe Paths-Programms, denn der Heimweg sollte kein Extremsport sein.
Protokolle, die Sie (hoffentlich) nicht verwenden müssen
Planter erklärte, dass beim Verschwinden eines Studenten die Universitätsbehörden wie in einer Folge von CSI einspringen (allerdings mit weniger Spezialeffekten): Zuerst nehmen sie Kontakt zu den Familien auf und begleiten sie „soweit sie es zulassen“ (Übersetzung: ohne störend zu sein). All dies wird mit der brandneuen Allgemeinen Sicherheitskoordination koordiniert, die von Herrn Montalberti geleitet wird, dessen Name wie eine Seifenopernfigur klingt, aber leider ist dies das wirkliche Leben.
Letztes Jahr gaben sie 106 Workshops (ja, mehr als Ihre Englischkurse auf Duolingo), und jetzt wollen sie diese auch persönlich absolvieren, denn ein Zoom ersetzt nicht „Sei vorsichtig mit diesem verdächtigen Kerl!“. Darüber hinaus gibt es eine sichere Leitung zum Melden von Drohungen, denn der Panikknopf auf Ihrem Handy ist nicht mehr nur für den Fall gedacht, dass Ihr Ex Ihnen eine SMS schickt.
Sichere Wege: Weil die Beleuchtung von Straßen kein Hexenwerk ist
Der Rektor erwähnte auch, dass sie Druck auf die kommunalen Behörden ausüben, um die Sicheren Wege zu verbessern (eine Idee der Studentenvereinigung, weil sie wissen, was es heißt, in Angst zu gehen). Die Bürgermeisterin von Tlaquepaque, Laura Imelda Pérez, versprach, Bereiche in der Nähe des Campus zu beleuchten und Gehwege zu reparieren, denn um 22 Uhr sollte es nicht die größte Sorge sein, über ein Schlagloch zu stolpern.
Planter hofft, dass der Fall Rancho Izaguirre (der wie eine Szene aus einer Drogenserie klingt, aber in Teuchitlán spielt) ein Vorher und Nachher in der Staatssicherheit darstellt. Mit anderen Worten: Eines Tages nach Hause zurückzukehren wird kein Abenteuer wie bei The Walking Dead sein.
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