Auf dem Weg zur Weltmeisterschaft versucht der mexikanische Fußballverband (FMF), den diskriminierenden Aufschrei zu beseitigen, der zu Sanktionen seitens der FIFA geführt hat. Da vor dem Debüt am 11. Juni im Banorte-Stadion zwei Spiele auf nationalem Boden angesetzt waren, startete die FMF eine Kampagne mit einem klaren Namen: „The Wave Yes, The Grito No“.
Kampagnendetails
Die Initiative wird durch Aussagen der Mannschaften unterstützt, die an der Weltmeisterschaft 1986 teilnahmen, dem Jahr, in dem die berühmte „mexikanische Welle“ entstand. Die erste Phase vom 21. bis 31. Mai umfasst Spots mit Persönlichkeiten wie Fernando Quirarte, Luis Flores, Miguel España, Carlos de los Cobos, Félix Cruz, Carlos Muñoz, Mario Trejo und Armando Manzo. In der zweiten Phase, vom 1. bis 30. Juni, stoßen Hugo Sánchez, Manuel Negrete und der aktuelle Trainer Javier Aguirre hinzu. Die Botschaften werden auf digitalen Plattformen und in den Vorbereitungsspielen der Nationalmannschaft verbreitet.
Die Aussagen der WM-Spieler appellieren an das kollektive Gedächtnis:
Fernando Quirarte: „Die Unterstützung der Menschen war immer bei uns, das ist etwas Unvergessliches.“
Félix Cruz: „Die Welle entstand 1985, sie war beeindruckend, sogar der Schiedsrichter, stellen Sie sich jetzt hier mit mehr Leuten vor.“
Miguel España: „Die grüne Welle, das ‚Ja, wir können‘, das ‚Mexiko, Mexiko‘. Ich glaube schon, dass die Fans der 12. Spieler sind.“
Carlos Muñoz: „Wenn man gewinnt und Unterstützung hat, fühlt es sich sehr angenehm an; wenn man verliert, fühlt sich das noch angenehmer an.“
Armando Manzo: „Die Öffentlichkeit gibt viel Vertrauen. Die Öffentlichkeit ist die Nummer eins.“
Carlos de los Cobos: „Die Fans und wir waren eins, sie haben auf der Tribüne ihren Job gemacht und wir haben auf diese Motivation reagiert.“
Luis Flores: „Stellen Sie sich das vor, wenn das gesamte Azteca-Stadion die Nationalhymne a cappella singt. Ich hatte das Glück, es 1986 zu erleben.“
Mario Trejo: „Die zusätzliche Unterstützung ist eine wichtige Motivation. Wenn Sie Ihre Heimspiele austragen, haben wir hier den Vorteil der Unterstützung der Menschen.“
Mit dieser Strategie möchte die FMF eine Geste, die zu internationalen Warnungen geführt hat, durch eine Tradition der Einheit ersetzen, die die Geschichte des mexikanischen Fußballs geprägt hat.




